Kartoffelprojekt des Stephansstift-Generationencafés

Vorfreude auf Pommes, Puffer und mehr in Sulingen

Zwei Frauen und fünf Kinder stehen vor den Reihen eines Kartoffelackers.
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Fasziniert zählen die Kinder die Kartoffelpflänzchen, die sich nach wenigen Wochen schon aus der Erde wagen.

Sulingen – Emily mag am liebsten Pommes, Bratkartoffeln und Kartoffelpuffer. So sehr möchte sich Noah nicht einschränken lassen: „Mein Lieblingsessen ist alles, was man aus Kartoffeln machen kann.“ Die beiden nehmen teil am Kartoffelprojekt des Generationencafés Sulingen des Stephansstiftes in Zusammenarbeit mit dem „Wichtelgarten“.

In jedem Jahr gebe es diese Aktion, mit wechselnden Kindern, berichtet Claudia Ehlers vom Stephansstift. Diesmal werde es pandemiegerecht in kleinen Gruppen fortgeführt. Noch im April seien die Kartoffeln gepflanzt worden, nachdem ehrenamtliche Helfer zuvor Dung aus dem Tierhof des „Wichtelgartens“ unter die Erde im Beet gemischt und Furchen gezogen hätten. In seiner Zeit im Kindergarten „Zauberland“ habe er schon einmal Kartoffeln gepflanzt, erinnert sich Noah, aber er habe nicht gewusst, dass aus den alten Kartoffeln die Keime für die neuen Pflanzen wachsen. „Und ich wusste nicht, dass man beim Pflanzen mit einem Stock den Abstand zwischen den Kartoffeln ausmessen muss“, ergänzt Emily.

Dafür hat die Achtjährige einiges an Wissen über das Gemüse zusammengetragen: Die Kartoffeln dürften nicht roh gegessen werden, weil in den Schalen Gift sei, sie würden auch Erdäpfel genannt und kämen ursprünglich aus Südamerika. Rund 4 000 verschiedene Sorten gebe es, von denen „Sieglinde“ die beliebteste sei, hier habe man aber „Annabelle“ und „Linda“ gepflanzt. Außerdem würde jeder Deutsche pro Jahr 55 Kilogramm Kartoffeln essen – „das sind elf Säcke voll!“ Ein Großteil davon kommt aus Niedersachsen, ergänzt Noah, denn hier würden die meisten Kartoffeln angebaut.

In den kommenden Wochen kümmern sich die Kinder um die Pflege der Pflanzen, jäten Unkraut und entfernen Kartoffelkäfer. Voraussichtlich im Herbst würden die Kartoffeln geerntet, und das Projekt solle mit einem „Kartoffelfest“ abgeschlossen werden: „In unserer Outdoorküche dürfen sich die Kinder dann wünschen, welche Kartoffelgerichte wir zubereiten“, kündigt Claudia Ehlers an. Nach und nach solle aus dem Projekt zudem ein kleines Kochbuch mit Kartoffelrezepten entstehen.

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