Stadt weiht Grundschule ein

„Von Sulingern für Sulingen“

Kwaheri: Schüler der Grundschule Sulingen tanzten gemeinsam mit ihren Lehrern. Foto: Schlotmann

Sulingen – „Irgendwann hört man auf, die Stunden zu zählen.“ Andreas Körner, neben John-Henrik Landwehr Geschäftsführer des Generalunternehmers „casa“-Baubetreuungsgesellschaft, sowie die Bauleiter Malik Tharia („casa“) und Michael Manowski (Gerdes und Landwehr Bau) sind sich einig. Im Mai 2018 begannen an der Straße Am Deepenpool die Arbeiten zum Neubau der Grundschule Sulingen. Am 12. August dieses Jahres, pünktlich zum Schuljahresbeginn, übergab die „casa“ den Neubau dem Schulträger Stadt Sulingen. Für Freitag hatten Stadt und Schulleitung zur offiziellen Einweihung gebeten. Für Freitag, 27. September, 15 bis 18 Uhr, laden die Grundschüler, das Lehrerkollegium und die Schulleitung ein zum „Tag der offenen Tür“.

Abwechselnd hätten Körner und Tharia nach Abschluss der Rohbauarbeiten die Baustelle oft auch noch in den späten Abendstunden kontrolliert, auch an den Wochenenden auf der Baustelle nach dem Rechten gesehen. Was auch „casa“-Geschäftsführer John-Henrik Landwehr am Freitag zu würdigen wusste: „Das ist echtes Herzblut.“ Herzblut bescheinigte Landwehr auch den am Bau beteiligten Firmen.

Nicht selten trafen die beiden „casa“-Mitarbeiter bei ihren abendlichen Rundgängen auf Ralf Mohrmann. Mohrmann ist Hausmeister der Grundschule; bescheiden, zurückhaltend. Auch Freitag wirkte er im Hintergrund, half in der Technik, unterstützte da, wo Unterstützung erforderlich war. „Jetzt hat sich alles eingespielt“, sagte er mit Blick auf den Neubau. „Ich bin zufrieden.“

Die Bühne im Vestibül des neuen Gebäudes an der Straße Am Deepenpool überließ Mohrmann Freitagnachmittag anderen. Die Tanz-AG hatte anlässlich der Einweihung Tänze einstudiert, auch unter Beteiligung der Lehrer. Grundschulchor und Grundschulorchester stellten sich vor.

„Die Einweihung einer neuen Schule ist etwas Seltenes“, räumte Schulleiter Heiko Reese ein, „etwas Besonderes.“ Lobesworte sendete er in Richtung der Stadt Sulingen: „Die Sulinger Grundschulen haben beim Schulträger einen hohen Stellenwert.“ Entstanden sei eine moderne inklusive offene Ganztagsschule, um den Sulinger Kindern eine möglichst gute Grundausbildung für das weitere Leben zu geben. Reese mit Blick auf das Architekturbüro Landwehr und Partner, den Generalunternehmer „casa“ sowie die örtlichen am Bau beteiligten Unternehmen: „Eine Schule von Sulingern für Sulinger.“ Die Entscheidungsprozesse im Zuge des Zehn-Millionen-Euro-Projektes seien nicht immer einfach gewesen. „Im Nachhinein lässt sich feststellen: Es waren die richtigen Entscheidungen.“

Bürgermeister Dirk Rauschkolb sprach von einem „tollen Projekt“, das man in den vergangenen beiden Jahren an der Straße Am Deepenpool umgesetzt habe. „Das ist ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können. Eine solche Investition ist in der Stadt Sulingen beispiellos.“ Der Bürgermeister zeichnete die einzelnen Entwicklungsschritte nach. 2013 sei in Rat und Verwaltung die Idee geboren, an der Straße Am Deepenpool eine neue Schule errichten zu lassen. „Das Projekt lief vollkommen reibungslos – von dem Moment an, an dem wir beschlossen hatten, die ‚casa‘ als Generalunternehmer zu beauftragen.“ Erst im Dezember des Jahres 2017 waren die Verträge unterzeichnet worden – nachdem die Stadt aus einem ersten zunächst eingeleiteten Verfahren aufgrund explorierender Kosten wieder ausgestiegen war (wir berichteten).

In die Gruppe der Gratulanten reihte sich Freitag Sandra Schenck ein. Die Dezernentin der Niedersächsischen Landesschulbehörde: Mit dem Neubau sei die Grundlage für eine gute zukunftsweisende Bildungsarbeit in der Stadt Sulingen gelegt. „Jetzt gilt es, die bisher engagierte Arbeit und Beharrlichkeit fortzusetzen, um die Schule konzeptionell weiterzuentwickeln.“ Schule sei heute mehr, als ein Platz zum Lernen. „Das ansprechende Raumkonzept trägt dazu bei, hier einen soliden Grundstein für das weitere Leben zu legen.“  oti

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