100 Prozent Zustimmung

Volksbank Sulingen: Vertreterversammlung gibt grünes Licht für Fusion

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232 Vertreter gaben am Dienstagabend im Stadttheater grünes Licht für die Verschmelzung der Volksbank Sulingen mit der Volksbank Diepholz-Barnstorf.

Sulingen - Die Fusion der Volksbank eG Sulingen mit der Volksbank Diepholz-Barnstorf ist auf dem Weg: Nach den Mitgliedern der Volksbank Diepholz-Barnstorf am Montag stimmten am Dienstag auch die Vertreter der Volksbank Sulingen für die Fusion.

Angestrebt wird als Fusionsdatum der 1. Januar 2018. Juristisch soll der Zusammenschluss im Juni kommenden Jahres rückwirkend zum Jahresbeginn vollzogen werden. 232 der 233 stimmberechtigten Vertreter gaben am Dienstagabend im Stadttheater grünes Licht für die Verschmelzung. Ein Vertreter enthielt sich der Stimme.

Konrad Leymann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank eG Sulingen, sprach von einer Zustimmung von 100 Prozent. Nach Genossenschaftsgesetz würden Enthaltungen als nicht abgegebene Stimmen zählen. Leymann führt das „mehr als gute Abstimmungsergebnis“ unter anderem auf die Dialoggespräche im Vorfeld der außerordentlichen Vertreterversammlung zurück.

Zusammenschluss beider Banken

Erst Anfang April hatten die jeweiligen Aufsichtsräte und Vorstände der Volksbank eG Sulingen als jetzt übernehmende Genossenschaft und der Volksbank Diepholz-Barnstorf als übergebende Genossenschaft mit den Sondierungsgesprächen begonnen.

Einher mit dem Zusammenschluss der beiden Banken geht die Erweiterung des Aufsichtsrates der Volksbank eG Sulingen von bis dato sieben auf zukünftig 13 Mitglieder, der die Vertreterversammlung am Dienstag per Satzungsänderungsbeschluss zustimmte. Die Vertreter wählten auf Vorschlag der Mitgliederversammlung der Volksbank Diepholz-Barnstorf jeweils für zwei Jahre Alfons Bertels, Theodor Runge, Jutta Hahler und Dr. Thomas Schulze zusätzlich in den Aufsichtsrat, für drei Jahre Kirsten Rechtermann und Klaus Naber. Wirksam werden die Wahlen mit Eintritt der juristischen Fusion.

Mit der Verschmelzung wächst die Bilanzsumme der Volksbank eG Sulingen von bisher 725 Millionen Euro auf dann insgesamt eine Milliarde Euro.

„Die Wachstumsfahrt hat weiter angehalten“

An den insgesamt zukünftig 17 Filialen und fünf SB-Standorten wolle die Bank festhalten, hatte Vorstandsvorsitzender Jörn G. Nordenholz schon im Vorfeld der Vertreterversammlung am Dienstagabend verlauten lassen. Gleiches gelte für die insgesamt über 200 Mitarbeiter. Laut Verschmelzungsvertrag sind bis Ende des Jahres 2019 auf die Fusion zurückzuführende Kündigungen ausgeschlossen.

Vorausgegangen war dem Verschmelzungsbeschluss am Dienstag der Bericht des Vorstandes der Volksbank eG Sulingen über die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2017 und die Vorlage der Zwischenbilanz zum 30. Juni 2017. Vorstand Torsten Blietschau in der Zusammenfassung: „Die Wachstumsfahrt hat weiter angehalten.“

Wirtschaftsprüfer Dirk Abel beim Verlesen des Verschmelzungsgutachtens des Genossenschaftsverbandes „Verband der Regionen“: „Die Ertragslage der übertragenen Genossenschaft ist insgesamt zufriedenstellend; bei rückläufigen Aussichten. Die Ertragslage der übernehmenden Genossenschaft ist zufriedenstellend; bei gleichbleibenden Erwartungen. Die Verschmelzung führt zwei gut aufgestellte Banken zusammen.“

oti

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