Vertreterversammlung: Kirchdorferin Astrid Unger neu im Aufsichtsrat

Volksbank begrüßt ihr 16.000. Mitglied

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Nach der Vertreterversammlung der Volksbank Sulingen: Die Vorstände Torsten Blietschau (l.) und Jörn G. Nordenholz (r). sowie Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Leymann (2.v.l.) mit dem neuen Aufsichtsratsmitglied Astrid Unger (Bildmitte), Werner Eickhoff (3.v.l.), der seit 25 Jahren in dem Aufsichtsrat mitwirkt, dem ehemaligen Aufsichtsratsmitglied Joachim Lühr (3.v.r.) und Christian Eckstein (2.v.r.), den die Teilnehmer der Vertreterversammlung am Dienstag als Aufsichtsratsmitglied bestätigten.

Sulingen - Personalien: Die 179 stimmberechtigten Vertreter der Volksbank eG Sulingen folgten am Dienstag dem Vorschlag des Aufsichtsrates – und wählten mehrheitlich die Kirchdorferin Astrid Unger als neues Mitglied in das Kontroll- und Lenkungsgremium. Joachim Lühr aus Schwarme schied wegen Erreichens der in der Satzung manifestierten Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Das Mitglied Christian Eckstein bestätigten die Vertreter. Ausgezeichnet wurde am Dienstagabend im Stadttheater Werner Eickhoff aus Sudwalde. Eickhoff wirkt seit 25 Jahren im Aufsichtsrat mit.

Leise Kritik wurde aus den Reihen der Vertreter an der Nominierung von Christian Eckstein als Wahlvorschlag für den Bereich der Stadt Sulingen laut. Eckstein wirkte bis dato für den Bereich der Samtgemeinde Kirchdorf in dem Gremium mit, den zukünftig die Kommunikationsdesignerin und Hoteliersfrau Astrid Unger (Landhotel Bauman's Hof) im Aufsichtsrat vertritt. Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Leymann hatte beim Vorschlag der Wiederwahl Ecksteins für den Bereich der Stadt Sulingen auf dessen Verwurzelung als Unternehmer im Mittelzentrum verwiesen. Eckstein ist Geschäftsführer der Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH & Co. KG, die in Sulingen eines von 25 McDonald's-Schnellrestaurants zwischen Bremen und Nordrhein-Westfalen und zwischen Hannover und der niederländischen Grenze betreibt. Firmensitz ist Kirchdorf.

Das Wirken von Joachim Lühr im Aufsichtsrat der Volksbank zeichnete Vorstandsmitglied Torsten Blietschau nach; angefangen bei dessen Wahl am 8. Mai 1991 in den Aufsichtsrat der damaligen Volksbank Bruchhausen-Vilsen und Umgebung über deren Fusion mit der Volksbank eG Sulingen und dem späteren Zusammenschluss mit der Volksbank Mellinghausen. Lühr habe die Herausforderungen der Zeit stets angenommen. „Das war für ihn kein Thema von Müssen“, sagte Blietschau, „sondern von Wollen und Können“. Die Ehrung von Werner Eickhoff übernahm Konrad Leymann. Zum Stichtag 31. Dezember zählte die Volksbank eG Sulingen 31.902 Kunden, darunter 15.993 Mitglieder. Mit Hanno Schweers war im ersten Quartal dieses Jahres das 16.000 Mitglied aufgenommen worden.

Bilanzsumme übertrifft Prognosen

Laut Vorstandsvorsitzendem Jörn G. Nordenholz habe man mit einer Bilanzsumme von 701 Millionen Euro die Prognosen übertroffen. Im Berichtszeitraum 2016 sei das von der Genossenschaftsbank betreute Kundenwertvolumen um 9,4 Prozent auf nunmehr 1,365 Milliarden Euro angestiegen. Mit der Vergabe von 478 Millionen Euro an Krediten liege man deutlich über dem Planwert. „Eine Kreditklemme kennen unsere Kunden nicht.“ Die Kundeneinlagen (419 Millionen Euro) hätten sich „sehr gut entwickelt“. Die Vertreterversammlung folgte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Volksbank für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 3,11 Prozent auszuschütten. Nordenholz in seinem Bericht wörtlich: „Als verlässlicher Partner haben wir unseren Marktanteil weiter ausgebaut. Wir machen Banking von Menschen für Menschen.“ Die aktuell 154 Mitarbeiter zeichneten sich neben fachlicher Qualifikation durch hohen Einsatz aus.

Nordenholz ging in seinen Ausführungen genauso auf die Stiftung zur Förderung von Projekten in der Region und den Fortschritt der Fusionsgespräche mit den Vertreter der Volksbank Diepholz-Barnstorf ein.

Die Vorstände beider Banken hielten an den Planungen fest, die Fusion zum 1. Januar 2018 umzusetzen. Eine außerordentliche Vertreterversammlung kündigte der Vorstandsvorsitzende für den 14. November an.

Die Stiftung hatte die Bank im Jahr des 111-jährigen Bestehens im Frühjahr mit einem Stiftungskapital von 111.000 Euro ins Leben gerufen. Das Stiftungskapital ist laut Nordenholz inzwischen auf 150 000 Euro angewachsen. 

oti

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