Vocke nennt Verein und gGmbH „experimentierfreudig und selbstbewusst“

Lebenshilfe investiert

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Michael Lensing (stehend), rechts Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe.

Sulingen - „Wir haben viel auf den Weg gebracht, die wichtigste Entscheidung war jedoch die Neubesetzung des Postens von Geschäftsführer Michael Lensing mit Annette Lüneburg“, sagte Claus-Wilhelm Vocke bei der der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz am Donnerstag.

In seiner Bilanz nannte der Vorsitzende die Lebenshilfe „Experten für Inklusion“: Die Mitarbeiter hätten „Sachverstand, gute Konzepte und den Mut, neue Wege zu gehen“, der Verein stelle „phantastische Räumlichkeiten“. Aktuell habe man in die Kita „Am Nordsee“ 1,8 Millionen Euro investiert.

In den kommenden Jahren sollen auch die Diepholzer Einrichtungen weiterentwickelt werden, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Inklusion. Ein weiteres Anliegen des Vereins sind inklusive Konzepte im sportlichen Bereich. Die Handballsparte des TuS Sulingen habe in diesem Sinne ein Modellprojekt ins Leben gerufen, das bundesweit Schule machen könnte (wir berichteten). Ausgebaut werden soll das Beratungsangebot für Eltern und Vereinsmitglieder. „Wir sind Vorstand einer experimentierfreudigen und selbstbewussten Lebenshilfe“, schloss Vocke seinen Bericht, den er mit einem Dank an die Kollegen für die gute Zusammenarbeit verband.

Der Vorstand – Vorsitzender Claus-Wilhelm Vocke, Stellvertreterin Jurina Freye, Kassenwart Heinfried Bordewisch sowie die Beisitzer Tanja Günnemann, Piet Hirtler, Hannelore Krause und Torsten Freyer (Beisitzer) – wurden bei den turnusgemäßen Neuwahlen einstimmig bestätigt.

Kassenwart Heinfried Bordewisch stellte die Jahresrechnung 2014 vor. Die Bilanzsumme des Vereins belief sich zum 31. Dezember 2014 auf 10,316 Millionen, der überwiegende Teil des Vermögens ist in Sachanlagen gebunden.

Der Jahresüberschuss von Verein und gGmbH – insgesamt rund 500000 Euro – werden den Rücklagen zugeführt. Sie sind das Grundkapital für kommende Projekte: In den nächsten drei Jahren sind Investitionen in Höhe von vier Millionen Euro geplant.

Nahid Chirazi, Geschäftsführerin der Delme-Werkstätten, gab einen Überblick über den Progress des Arbeitsangebots für Menschen mit Behinderungen. Sie stellte die Erweiterung und Sanierung der Einrichtungen sowie konzeptionelle Neuerungen vor.

In der Zukunft werden Delme und Lebenshilfe ihre Kooperation intensivieren, kündigte Claus-Wilhelm Vocke an. Ziel sei ein einrichtungsübergreifendes Angebot für Menschen mit Behinderungen.

mks

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