Vier Jahre „Taff“, ein Jahr „Hin & weg“ / Neue Werkstatt und neues Lager

„Die Nachfrage steigt“

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Bethel-Mitarbeiter Volkhardt Schumacher mit Tiana Janoschka, ehemale Leiterin von „Hin & weg“, die sich zwischenzeitlich beruflich umorientiert hat, in der neuen Werkstatt.

Sulingen - Man sollte Feste feiern, wie sie fallen: Für die Mitarbeiter des sozialpsychiatrischen Tageszentrums „Taff“ an der Nienburger Straße und die Mitglieder des Vereins „Blau Wahl“ scheint das Programm. Freitag feierten sie gemeinsam vier Jahre „Taff“ und gleichzeitig ein Jahr „Hin & weg“, das Kaufhaus, wo von Teilnehmern von Maßnahmen der Eingliederungshilfe von „Bethel im Norden” aufpolierte Möbelstücke und auch Dekorationsartikel an die Frau und den Mann gebracht werden. Als Neuerung stellten die „Bethel“-Mitarbeiter am Freitag Tischlerwerkstatt- und Möbellager vor, die sie erst vor sechs Monaten angemietet hatten und in die schon längst Leben eingezogen ist.

Volkhardt Schumacher, der mit die Werkstatt betreut: „Die Räumlichkeiten sind ein Glücksgriff, auch weil die Nachfrage nach Möbeln immer mehr steigt.“

Holger Schwandt, der „Hin & weg“ als Teil der Ambulanten Dienste von „Bethel im Norden“ leitet, bestätigt das: „Die Nachfrage wird immer größer. Wir erledigen jetzt auch schon Auftragsarbeiten.“

Marlies Beich, Leiterin der Ambulanten Dienste, wird das gerne vernommen haben. Gemeinsam mit Karsten Wenisch als Leiter des sozialpsychiatrischen Tageszentrums und Reiner Wölk vom Verein „Blau Wahl“ hatte sie den Nachmittag vorbereitet. Alle interessierten Bürger, Freunde und Anwohner waren eingeladen, sich auf dem Flohmarkt oder auch im Kaufhaus umzuschauen, sich in der Caféteria mit Kaffee und Kuchen oder auch mit Salaten und Bockwürsten zu stärken und die Spielangebote für Klein und Groß zu nutzen; gegebenenfalls auch nur, um Musik zu hören. Marlies Beich wirkte am späten Nachmittag zufrieden: „Als wir vor vier Jahren hier starteten, bestand unser Team aus fünf Mitarbeitern. Heute sind wir 22 Mitarbeiter in drei Teams.“

oti

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