Akustikkonzert am Samstagabend im Sulinger Jugendzentrum

Vier Acts servieren „Ruhige Nummern“

Harbour Violet reist aus Hamburg zu den „Ruhigen Nummern“ an. Foto: Jennifer Ehlers

Sulingen – Eigentlich ist Musik der härteren Gangart bei den Konzerten im Sulinger Jugendzentrum „JoZZ“ Trumpf, aber passend zur Vorweihnachtszeit hat Volkhardt „Raspe“ Schumacher vom Team der Stadtjugendpflege etwas anderes organisiert: Für kommenden Samstag, 14. Dezember, kündigt er die zwölfte Ausgabe der Akustikreihe „Ruhige Nummern“ an. Vier Acts aus Hamburg, Hannover, Osnabrück und Sulingen bestreiten das Konzert, das um 20.30 Uhr beginnt (Einlass 20 Uhr), der Eintritt kostet fünf Euro.

Mit Henriette Leitmeyer ist erneut eine heimische Musikerin dabei – „sie ist zwar seit vielen Jahren musikalisch unterwegs, wird aber an diesem Abend erstmals solo auftreten“, teilt Schumacher mit. Was wird sie singen und spielen? „Es sind ein paar Songs, die ich auf der Akustikgitarre geschrieben habe – hauptsächlich, weil die E-Gitarre nicht in der Nähe war – und die ich eigentlich in einem Bandprojekt unterbringen wollte. Aber sie funktionieren auch allein“, schätzt Henriette Leitmeyer. Sie streue auch ein paar, wahrscheinlich kaum bekannte, Cover-Songs ein. Stilistisch bewege sich ihr Programm „zwischen Folk, Grunge und ,schwer einzuordnen‘.“

„Harbour Violet“ habe ihr Weg von einem 250-Seelen-Dorf über Dublin in die Hamburger Musikszene geführt, berichtet Volkhardt Schumacher: „Ihr Werdegang liest sich wie ein Roman, und Geschichten erzählt sie auch in ihren Songs – reflektierend, nostalgisch, gefühlvoll, aber vor allem authentisch. Maßgeblich beeinflusst von Künstlern aus dem Soul-, Folk- und Jazzbereich formt Harbour Violet ihren ganz eigenen Sound und nimmt die Zuhörer mit auf kleine Roadtrips durchs echte Leben.“

Wenn die ganze Welt durchdreht, brauche man einfach mal einen Moment, um diesem Wahnsinn zu entfliehen – „ ,Sportly Drinking‘, Valerie und Michael aus Hannover, sind dein Komplizen-Duo, das dir bei dieser Flucht hilft“, formuliert es Schumacher. „Sie spielen nicht ganz so ernst gemeinte Songs, immer mit einem Augenzwinkern, aber verdammt viel Leidenschaft.“ Darin fänden sich Blues-Anleihen, Folk-Songs, Akustik-Punk, aber auch die ganzen ruhigen Nummern wieder.

Akustikrock zwischen eingängig und unerwartet habe Markus Freese zu bieten: „Der 30-jährige Singer-Songwriter aus Osnabrück veröffentlichte Anfang 2018 mit ,The Dragonfly‘ sein Debütalbum. Die Musik lässt sich am ehesten als Akustik-Rock beschreiben, der mit einer authentischen Stimme einhergeht. Marius Freese ist groß geworden auf dem Land und aufgewachsen mit der Plattensammlung des Vaters aus den wichtigen Jahrzehnten der Rockmusik. Seine Musik ist entsprechend gerade heraus, manchmal eingängig und manchmal gewollt anders.“

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