Verein Palliativstützpunkt jetzt in neuen Räumen

Verein investiert 900.000 Euro

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Mit vereinten Kräften geht es schneller: Anja Lüdeke, Bärbel Sandmann, Bianca Sengün und Lena Witte (von links) bei den Umzugsarbeiten.

Sulingen - Die Mitarbeiter des Palliativstützpunktes Landkreis Diepholz schlossen am Wochenende den Umzug aus den Räumen im Gebäude Lange Straße 96a in den Neubau am Wiesenweg ab. Einher mit dem Umzug geht eine räumliche Verbesserung für die Mitarbeiter der als gemeinnützig anerkannten Einrichtung. Koordinatorin Bianca Sengün: „Bisher standen uns an die 70 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Im Neubau sind es an die 200.“

An der Langen Straße teilten sich sechs Mitarbeiter drei Arbeitsplätze. „Zum Teil saßen zwei an einem Schreibtisch“, erinnert Koordinatorin Sengün. „Den Besprechungsraum der benachbarten Artpraxis von Ivonne Arndt hätten die Mitarbeiter des Palliativstützpunktes mit nutzen dürfen. „Sonst wäre das alles gar nicht gegangen“, sagt die Koordinatorin mit Blick auf die Gespräche mit Zugehörigen der Patienten.

Die Überlegungen des Neubaus seinen mit denen der Errichtung des Hospizes Zugvogel seit dem Jahr 2014 einhergegangen.„Wir sind allen Beteiligten sehr dankbar, dass das jetzt realisiert werden konnte.“

Der Grundstein zu dem Verwaltungsgebäude war Ende Oktober vergangenen Jahres gelegt worden. Zeitgleich beging man auf dem Nachbargrundstück das Richtfest des Hospizgebäudes.

Im Obergeschoss der neuen Immobilie, die von den Mitarbeitern der „casa Baubetreuungsgesellschaft“ konzipiert wurde, stehen neben einem Besprechungsraum, Sanitärräumen und einer Küche sechs Büros zur Verfügung. Zwei davon sind für jeweils zwei Mitarbeiter ausgelegt. 900 000 Euro hat der Verein Palliativstützpunkt Landkreis Diepholz in das Bauvorhaben investiert, dessen Untergeschoss voraussichtlich ab September die Mitarbeiter der Sozialstation belegen werden (wir berichteten). Wie das Untergeschoss ist das Obergeschoss barrierefrei erreichbar. „Über einen Fahrstuhl“, erklärt Bianca Sengün.

Die Koordinatorin: „Erst mit dem Einzug der Sozialstation gehen wir auch die konkreten Planungen einer Vorstellung der Räume im Rahmen eines ‚Tags der offenen Tür‘ an. Zurzeit sind wir noch in der Ideenfindung. Jetzt war erst einmal der Umzug wichtig.“ Mit dem hatten die Mitarbeiter Anfang vergangener Woche begonnen. Am Wochenende griffen sie auf die Unterstützung von Freunden, Verwandten und Bekannten zurück. 

 oti

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