Unterwegs in der Berufswelt

Schülerinnen und Schüler der Carl-Prüter-Oberschule absolvieren Betriebspraktika

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Evin Uzma ist 15 Jahre alt und erkundet im Kaufhaus Ranck in Sulingen die Berufswelt. Die Mitarbeiter des Kaufhauses bescheinigen ihr eine gute Auffassungsgabe.

Sulingen - Von unserer Praktikantin Sena Nur Kayrancioglu. Von den knapp 500 Schülerinnen und Schülern, die derzeit die Carl-Prüter-Oberschule in Sulingen besuchen, absolvieren aktuell etwa 80 des neunten Jahrganges ihre zweiwöchigen Betriebspraktika.

Die Zielsetzung? Die Schülerinnen und Schüler sollen langfristig auf die Aufnahme einer Berufstätigkeit und die Berufswahlentscheidung vorbereitet werden.

Im EP:Technikhaus Krauß absolviert Ahmed Abdul Nabi sein Betriebspraktikum. Betreut wird er unter anderem durch Inhaber Jürgen Krauß. „Ich bin sehr zufrieden mit Ahmed“, sagt der Inhaber des Kaufhauses.

Im ABC Schuhcenter arbeitet Edwin Koch. „Das ist ganz okay hier“, sagt der Oberschüler. „Dass ich später hier eine Ausbildung absolviere, kann ich mir heute noch nicht vorstellen.“ Obwohl Betreuerin Olga Felkmann mit dem Praktikanten zufrieden zu sein scheint: „Edwin erledigt alle Aufgaben sorgfältig.“

Büsra Kara versucht sich im Blumenshop des E-Centers als Floristin – und hat, nach eigenen Angaben, durchaus Interesse an der Tätigkeit gefunden. Dennoch: „Ich möchte zunächst noch weiter zur Schule gehen, um mir auch andere Optionen offen zu halten.“ Jennifer Könighaus, die ihr Praktikum bei der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz absolviert, sieht das ähnlich; obwohl ihr Sparkassenmitarbeiterin Sabrina Schmale Sorgfalt und Interesse becheinigt.

Bei Foto Krome betreut Alexander Klinke Praktikantin Lea Döhrmann. „Ich finde, Lea erledigt ihre Aufgaben sehr gut“, sagt der Betreuer. Lea Döhrmann möchte Mediengestalterin werden, fühlt sich auch deshalb in dem Fachgeschäft gut aufgehoben.

Seinen Praktikumsplatz in der Senioreneinrichtung Haus am Suletal findet Sören Deuke Tunc „ganz okay“. „Kann man machen“, sagt er. Doch das Praktikum habe ihm gezeigt, dass er seine eigene berufliche Zukunft eher nicht in der Pflege sieht.

Im „Mo’s Barber Shop“ wagt Dimitry Krudu seine ersten Schritte in der Berufswelt – und erntet von Rami Abo Kaiss durchaus Lob für sein Engagement. Dennoch will Dimitry Krudu zunächst noch weiter die Schule besuchen.

Liesa Abdul Nabi absolviert ihr Praktikum beim Jobcenter. Ihr gefalle es sehr gut dort, sagt sie; dennoch würde auch sie aktuell noch den Schul- dem Berufsalltag vorziehen.

Marsieh Amini hatte beim „hagebaumarkt“ einen Praktikumsplatz gefunden. „Ich habe herausgefunden, dass das kein Job für mich ist.“

Evin Uzma macht ihr Praktikum bei Ranck. „Ein cooler und interessanter Praktikumsplatz“, sagt sie; vor allem wohl, wenn man selbst auf sein Äußeres achtet. „Vielleicht würde ich später hier auch mal eine Ausbildung machen; aber zunächst hat ein ordentlicher Schulabschluss Vorrang. Fachabitur wäre toll; aber sicher bin ich mir auch noch nicht.“

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