Unterhaltung der Vereinsheime

Verwaltung mit Clubs am Tisch

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rathlosen - Spitzenvertreter der Stadtverwaltung diskutieren am Dienstag kommender Woche mit den Vertretern des SV Lessen, der Sportfreunde Rathlosen und des FC Sulingen über Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Sporthäusern. Das bestätigte am Donnerstag Sulingens Kämmerer Andreas Nordloh.

Ausschlaggebend für die Beratungen ist unter anderem ein Antrag der Sportfreunde Rathlosen auf Bezuschussung der Sanierung der Duschkabinen im Sporthaus in Rathlosen.

Mit Schreiben aus dem September vergangenen Jahres hatten die Sportfreunde beim Ortsrat und bei der Stadt Anträge auf Zuschüsse zu den Sanierungsarbeiten eingebracht. Hat der Ortsrat einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro in Aussicht gestellt, lehnten Fachausschuss und und Verwaltungsausschuss der Stadt Sulingen im Zuge der Haushaltsberatungen den Antrag auf Zuwendungen in Höhe von 20 000 Euro ab.

Laut Kämmerer Andreas Nordloh sei laut Nutzungsvetrag die Stadt Sulingen für die bauliche Unterhaltung zuständig, der Sportverein für Verschönerungsarbeiten. Ob es sich bei der anstehenden Sanierung jetzt um Verschönerungsarbeiten oder bauliche Unterhaltung handelt, sei dahingestellt. Der Ortsrat Rathlosen, der am Mittwoch tagte, empfahl den Sportfreunden, den Antrag noch einmal zu überdenken und gegebenenfalls zu modifizieren; unabhängig von dem für kommenden Dienstag angesetzten Gesprächstermin.

Annemarie Westrup, Mitglied des Ortsrates und auch Mitglied im Vorstand der Sportfreunde, auf Anfrage: „Der Vorstand hat einen Kostenvoranschlag eingeholt; im Ergebnis würde eine Sanierung mit Kosten in Höhe von 29000 Euro zu Buche schlagen. Das übersteigt aus unserer Sicht den Rahmen von Verschönerungsarbeiten – und kann aus der Vereinskasse auch nicht bezahlt werden.“

Ortsbürgermeisterin Ingrid Jantzon: „Die Sportfreunde leisten exzellente Jugendarbeit; insbesondere der Mädchenfußball boomt. Dem müssen wir Rechnung tragen.“ Mit der Empfehlung, den Zuschussantrag zu modifizieren, etwa durch die Einbeziehung der geplanten Eigenleistung, hoffe der Ortsrat, am Ende auf andere Zahlen zu kommen, die dann gegebenenfalls auch in den Gremien der Stadt Sulingen mehrheitsfähig sind. „Wir wollen eine Kompromisslösung; gegebenenfalls auch eine Splittung der Maßnahme auf zwei Jahre.“ Für Ingrid Jantzon, auch Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Sulingen, steht die Notwendigkeit der Maßnahme außer Frage: „Die Armaturen in den Duschen sind für Kinder gar nicht zugänglich. Bei dem Zulauf an Kindern müssen wir da ohnehin Abhilfe schaffen.“

oti

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