Umstieg in die Anschlusszüge

Lindenschule verabschiedet Abschlussklassen

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Am Ende der Abschlussfeier überreichten die Schüler den Lehrkräften Blumen.

Sulingen - Die Abschlussschüler verteilten rote Rosen an die Lehrerinnen und Lehrer. Samanta Thode sendete warmherzige Worte an die Angehörigen des Lehrerkollegiums. Sieben Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der Sulinger Lindenschule beendeten am Freitag mit der Abschlussfeier ihre (Schul-)Laufbahn an der Schule an der Edenstraße.

Unterrichtet worden waren die Schülerinnen und Schüler unter anderem durch die aktuellen Klassenlehrerinnen Griseldis Ruhnau und Katharina Warrelmann. Sie nutzten die Abschlussfeier, um anhand einer Bilderpräsentation an die Schullaufbahn der Abschlussschüler an der Lindenschule zu erinnern. Verabschiedet aus der Klasse 9a wurden Chantalle Altrock, Antonio Azzolini, Serkan Kaska, Kira Riehl und Justin Schmidt, aus der 9b Leon Buschhorn und Tjark Hammer. Als „sonstige Abgänger“ meldet die Schule Justin Ziemann und Jann-Niklas Thede.

Die Schulzeit als Zugfahrt - gelegentliche Verzögerungen

Ehrungen nahmen am Donnerstag aus den Händen von Schulleiterin Lore Schmusch Serkan Kaska, Justin Zinnecker und Senat Asanoski (alle 9a) für ihr Engagement um die „Cappu-Bar“ entgegen; Celine Bache (9a) für ihr Mitwirken in der Buddy-AG. Besonders hervor hob Schmusch die Erfolge von Lucas Böttcher, Visar Kelmendi (beide Jahrgangsstufe 7), Justin Zinnecker (Jahrgangsstufe 8), Celine Bache, Serkan Kaska und Senat Asanoski (alle 9a), Ekrem Usejnowski (9b) sowie Michele Günther, Fabian Meyer und Sedat Asanoski (alle Jahrgangsstufe 10). Sie sind Angehörige der Fußball-AG, die in den Schuljahren 2013 / 2014, 2014 / 2015 und 2016 / 2017 das Pokalturnier der Förderschulen der Region für sich entschied.

Abschlussfeier Lindenschule am Freitagmorgen. Schulleiterin Lore Schmusch (l.) sowie die Lehrkräfte Griseldis Ruhnau (2.v.r.) und Katharina Warrelmann (3.v.l.) mit den Abschlussschülern.

In ihrem Beitrag zur Entlassungsfeier verglich Lore Schmusch die Zeit an der Lindenschule mit einer Zugfahrt. Die Schulleiterin in Richtung der Abschlussschüler: „Auf eurer Reise habt ihr an unterschiedlichen Haltestellen eine Pause oder einen Zwischenstopp eingelegt – oder ihr musstet aus den verschiedensten Gründen umsteigen.“

Manchmal habe der Zug die Fahrt verlangsamen müssen, wenn Hindernisse auf den Schienen standen. „Bei jedem von euch ist das sicher anders gewesen, je nachdem, wo eure Interessen und Stärken lagen. Aber auch die Päckchen, die ihr mit auf euren persönlichen Reiseweg bekommen habt, haben sicher zu unterschiedlichen Zeiten eure Reisegeschwindigkeit bestimmt.“

Das Ende einer Reise - der Beginn eines neuen Abenteuers

Und: „Es war nicht immer einfach für eure Lehrkräfte, euch für die Weiterreise zu motivieren und euch ein Ticket für den Anschlusszug auszustellen.“

Mit den Abschlussschülern unterwegs gewesen seien Mitschülerinnen und Mitschüler. Das Zugpersonal habe beobachten können, wie die Zugabteile gewechselt wurden und sich Freundschaften fanden oder auch nicht dauerhaft bestehen blieben. „Ich denke, ihr habt auch Reiseabschnitte gehabt, an die ihr euch besonders gern erinnern werdet“, mutmaßte Schmusch.

Doch jetzt nähere sich für die Entlassschüler das Ende der Reise. Mit dem Abschluss stehen für die Abschlussschüler laut Schmusch Anschlusszüge bereit, die die jungen Menschen zu ihren nächsten Reisezielen bringen und die in ganz unterschiedliche Richtungen fahren, gleich Fahrt aufnehmen oder vielleicht erst ein wenig Verspätung haben. „Ich glaube, dass ihr auf eurer Lindenschulreise so viel Stabilität gewonnen haben, dass ihr auf neue Aufgaben, entweder in den beruflichen Maßnahmen oder den schulischen Wegen, die ihr einschlagen wollt, gut vorbereitet seid.“

oti

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