Zusätzliche Maßnahmen sind notwendig

Torflinsen behindern Bauarbeiten am Parkplatz Promenadenweg in Sulingen

Mit Wasser gefüllte Gruben im Untergrund des Parkplatzes.
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Torflinsen sind hier im Untergrund des Parkplatzes entdeckt worden.

Sulingen – Kurzfristig auf die Tagesordnung für die Sitzung des Sulinger Stadtrates am Donnerstag gelangte der Tagesordnungspunkt Parkplatz am Promenadenweg: Hier machen neue Erkenntnisse die bisherigen Planungen zunichte.

Es sei ein dringender Fall, betonte Bürgermeister Dirk Rauschkolb, denn wenn heute nicht entschieden werde, wolle das Bauunternehmen seine Mitarbeiter von den laufenden Arbeiten am Parkplatz abziehen für andere Projekte und erst im Herbst den Bau fortführen.

Grundproblem sei, dass erst im Zuge der Bauarbeiten im Untergrund auf Torflinsen mit einer Mächtigkeit zwischen 45 und 180 Zentimetern gestoßen worden sei. Damit sei die geplante Zufahrt zum Parkplatz des Landvolks nicht tragfähig genug, und die Baufirma wolle dafür keine Gewährleistung übernehmen.

Statt 40 nur noch 33 Stellplätze

Die veränderten Planungen sehen vor, dass die Zufahrt nicht mehr am nördlichen Rand des städtischen Parkplatzes entlang geführt wird, sondern parallel zum Promenadenweg. Am nördlichen Rand soll stattdessen eine bepflanzte Böschung angelegt werden; die Zahl der Stellplätze verringert sich dadurch von 40 auf 33.

Zu entscheiden hatte der Rat darüber, in welcher Weise mit den Torflinsen umgegangen werden soll. Hierfür sind mit dem Bauunternehmen drei Varianten erarbeitet worden: Variante eins hieße, das Loch zu verfüllen und die Oberfläche in Schotterbauweise wieder herzustellen. Zuzüglich zu den bereits angefallenen Kosten von 28 000 Euro würde das rund 86 000 Euro kosten.

Boden soll bis in 60 Zentimeter Tiefe ausgehoben werden

Das im Laufe der Untersuchungen erstellte Bodengutachten empfiehlt dagegen einen Austausch des Bodens bis in eine Tiefe von einem Meter, um darauf, wie geplant, den Parkplatz in Pflasterbauweise errichten zu können. Damit kämen weitere Kosten in Höhe von geschätzt 152 000 Euro auf die Stadt zu.

Die Tiefbauabteilung der Stadt und das Bauunternehmen stimmen jedoch darin überein, dass ein Bodenaustausch bis in 60 Zentimeter Tiefe ausreicht. Damit fielen zusätzliche Kosten von etwa 135 000 Euro an, und auf diese Variante stützte sich auch der Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung, dem die Ratsmitglieder einstimmig folgten.

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