Torben Kuhlmann plant drittes Buch: „Armstrong“

Die Maus hebt wieder ab

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Torben Kuhlmann sammelte dank „Lindbergh“ Eindrücke auf der ganzen Welt, hier in Japan.

Sulingen - Statt der Katze wurde die Maus aus dem Sack gelassen: „Armstrong“ heißt das dritte Großprojekt aus der Feder von Torben Kuhlmann. Der gebürtige Sulinger hat sich mit seinem Bilderbuch-Erstling „Lindbergh“ bereits einen festen Platz in den Herzen der kleinen und großen Bücherfreunde erzeichnet.

Mit „Maulwurfsstadt“ folgte ein ebenso kreatives wie opulentes zweites Werk. „Armstrong“ erzähle die Geschichte einer kleinen Maus, die in den 50-er Jahren eine Mission zum Mond plant, so die erste Information aus dem NordSüdVerlag, der Kuhlmanns Bücher veröffentlicht. Doch das ist nicht die einzige Neuigkeit: Demnächst folgt das „Lindbergh-Hörbuch“. Kuhlmann war mit „Lindbergh“ in der Kategorie Bilderbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 nominiert. Doch die Jury entschied sich anders.

Zwischen Buchmesse und Buchzeichnungen findet Torben Kuhlmann Zeit für ein Interview. Die Fragen stellte Sylvia Wendt.

Die Maulwürfe haben die Herzen der Menschen ja genauso im Sturm erobert, wie die fliegende Maus. Nun das dritte Buch. Mögen Sie dazu schon etwas verraten?

Torben Kuhlmann: Motiviert durch die wunderbare Rückmeldung zu meinen beiden Büchern „Lindbergh“ und „Maulwurfstadt“ sitze ich zurzeit an einem weiteren Großprojekt mit meinem Verlag NordSüd – „Armstrong“. Der Titel ist wieder eine große Abenteuergeschichte und wird, wenn alles nach Plan läuft, im Herbst nächsten Jahres erscheinen.

Gibt es weitere aktuelle Projekte?

T.K.: Mein Schreibtisch ist im Moment voll mit neuen Projekten. Ein paar andere sind grade abgeschlossen. Zum Beispiel erscheint Mitte Oktober eine wunderbare Hörspielfassung meines Buches „Lindbergh“ im Hörverlag, inszeniert mit viel Musik und gespielt von Bastian Pastewka.

Auch habe ich grade die Arbeiten an einer illustrierten Fassung von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte abgeschlossen. Auch dies ein Titel für das Herbstprogramm 2016. Die übrige Zeit ist nun reserviert für „Armstromg“.

Ist aus der Öffentlichkeit der beiden tollen Bücher heraus eine neue Zusammenarbeit entstanden bzw. sind Sie als Künstler mehr wahrgenommen worden?

T.K.: In der Tat! „Lindbergh“ und „Maulwurfstadt“ haben mir viele Türen in der Buchbranche geöffnet und ich fühle mich als Bilderbuchillustrator wahrgenommen. Es ist oft recht schwierig, sich in dieser Branche einen Namen zu machen und umso dankbarer bin ich, dass mir mein Debüttitel gleich den Weg ebnen konnte.

Oder hätten Sie nach zwei Büchern jetzt lieber eine „Bücherpause“ und mehr Einzelaufträge?

T.K.: Glücklicherweise habe ich noch keinen Bedarf an einer „Bücherpause“, da ich noch ein Füllhorn an Ideen habe. Auch freue ich mich über ein gut gefülltes Auftragsbuch – gefüllt auch mit einigen interessanten Einzelaufträgen.

Gibt es einen Termin bald wieder einmal in Sulingen?

T.K.: Zurzeit ist noch nichts geplant, aber ich denke, mit den neuen Büchern im nächsten Jahr wird es sicherlich auch wieder die eine oder andere Veranstaltung in meiner Heimatstadt geben.

Sind aus den Reisen um die Welt in Sachen Lindbergh und Maulwurfstadt weitere Ideen gereift?

T.K.: Ja, sicherlich haben die ganzen Eindrücke aus den USA, Russland oder Japan die eine oder andere Idee reifen lassen. Obwohl etwas allgemeiner gesprochen: Es war unglaublich inspirierend, dass ich die Möglichkeit hatte, mit meinen Büchern um die Welt zu reisen. Diese Inspiration ist der Motor für die weiteren Projekte.

Der Deutsche Kinderliteraturpreis bzw. die Nominierung: Ist das eine weitere erfreuliche Auszeichnung, nochmals ein Meilenstein für Ihre Arbeit? Oder eine Verpflichtung, weitere Bücher zu machen?

T.K.: Alleine schon die Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis ist schon ein Meilenstein. Immerhin ist dies ja meine Abschlussarbeit meines Studiums und ich habe anfangs ja nicht einmal an eine Veröffentlichung gedacht.

Und nun ist dieses Buch für den wichtigsten Preis für Jugendliteratur nominiert. Für mich kaum zu glauben. Aber auch hier: Dieses Maß an Anerkennung ist wunderbare Motivation und der Motor für weitere Projekte.

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