Altstadtfest lockt viele Besucher

„Tolle Tage“ teils verwässert

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„Mind2Mode“ boten musikalische Dreifaltigkeit: Sie interpretierten gekonnt Hits von den Simple Minds, Depeche Mode und U2.

Sulingen - Den „Drei tollen Tagen“, zu denen die Initiative Sulingen in die Innenstadt einlud, setzte teils das Wetter zu: Hatte Regen am Freitag dafür gesorgt, dass beim Abendpicknick einige reservierte Tische leer blieben, lockte das Altstadtfest am Samstagabend viele Sulinger und auswärtige Besucher in die City, die trocken blieben. Schauer am Sonntag sorgten dafür, dass sich die Reihen der Flohmarkthändler früh lichteten.

„Surround-Sound“ wurden den Altstadtfestgästen geboten, die bei Speis und Trank aus von Ständen und den Gastronomen feierten: Vier Bands sorgten für Live-Musik auf den Bühnen am „Amtsschimmel“ und auf der Kirchenkreuzung – beziehungsweise, im Falle von „Chris & The Poor Boys“, am Straßenrand – und am „Lindeneck“ legte „DJ Harry“ zur Ü-30-Party auf. 

Schon am frühen Sonntagnachmittag hatten die meisten Flohmarkthändler die Segel gestrichen.

Mit irischer Lebensfreude ließen es „Three More Pints“ folkig und rockig krachen, animierten das Publikum auf der Kampstraße zum Mittanzen, sorgten auch mit Witz für gute Laune. Auch die Band „Das Fiasko“ baute Humor in ihr Repertoire von Partyhits aus drei Jahrzehnten ein – gerne auch in Verkleidung, etwa als TV-Promi Robert Geiss. „Mind2Mode“ boten musikalische Dreifaltigkeit: Sie interpretierten gekonnt Hits von den Simple Minds, Depeche Mode und U2. Säuberlich getrennt in drei Showteile, was jeweils speziell die Fans einer der Gruppen ansprach.

Sonntagnachmittag, kurz nach halb drei: Auf der Langen Straße, dem Parkplatz vor dem E-Center und am Kaufhaus Ranck fanden sich nur noch vereinzelt Flohmarktstände. „Heute Morgen war die ganze Straße rappelvoll. Aber es hat zweimal so richtig geregnet, und das macht so einen Markt eben kaputt“, stellte ein Flohmarkthändler aus Barver fest. Sabine Kammacher ist seit vielen Jahren beim Flohmarkt am Altstadtfestwochenende mit einen Stand dabei. „Es ging später los, als sonst, ab 7, 8 Uhr kamen die ersten Kunden. Und vom Umsatz her lief es gut. Aber jetzt, nach dem zweiten Regen, packen wir ein – bevor der dritte Regen kommt.“ 

Wer sich am Samstagabend in die Innenstadt wagte, wurde belohnt – es blieb trocken.

Zufrieden mit der Resonanz zeigte sich Maik Graf von Leonstein vom „Dortmunder Puppentheater“, der im Zelt – also regensicher –  stündlich das Kasperle-Stück „Geh nicht mit Fremden mit“ aufführte. „Ich komme gerade aus Dänemark, wo ich für zwei Wochen von einem Ferienhausanbieter gebucht war. Und heute habe ich hier Leute aus Varrel wiedergetroffen, die dort Urlaub gemacht haben...“

ab

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