Telekom startet Vectoring-Ausbau: 5300 Haushalte profitieren ab Anfang 2016

Mit Highspeed ins Internet

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Glasfaser- ersetzen Kupferkabel: Ortstermin mit Klaus Sichart und Torsten Gewiß (Baubegleiter Technische Infrastruktur, Niederlassung Nord), Sabine Köhler (Vertriebsbeauftragte der Telekom, Region Nord), Bauleiter Frank Ratting (Bartz Bau), Oliver Brandt (Technische Planung, Telekom Nord) und Bürgermeister Dirk Rauschkolb (von links).

Sulingen - Vor zwei Wochen begann die Deutsche Telekom mit dem Verlegen von Glasfaserkabeln im Vorwahlbereich 04271, ab dem ersten Quartal 2016 werden rund 5300 Sulinger Haushalte an die „Highspeed-Datenautobahn“ angeschlossen.

„34 Multifunktionsgehäuse werden neu aufgestellt oder mit modernster Technik ausgestattet“, erklärt Sabine Köhler, Vertriebsbeauftragte der Telekom (Region Nord). Durch die Vectoring-Technologie verdoppelt sich das maximale Tempo im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s), beim Upload vervierfacht sich das Tempo auf bis zu 40 MBit/s. „Das Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich ist“, versprechen die Vertreter der Telekom.

Zurzeit ersetzen die Mitarbeiter der Firma Bartz Bau die Kupferkabel zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und den Multifunktionsgehäusen durch Glasfaserkabel. „Wir verkürzen damit den Weg zum Kunden“, erläutert Sabine Köhler. Einwohner aus dem Stadtgebiet sowie aus den Ortschaften Lindern, Groß Lessen, Klein Lessen, Vorwerk, Vorwohlde, Nordsulingen und – mit Einschränkungen – Rathlosen werden direkt einen Nutzen daraus ziehen. Das Verlegen von Glasfaserkabeln kostet rund 70000 Euro pro Kilometer, das bundesweite Ausbauprogramm der Telekom hat einen Investitionsrahmen von zwölf Milliarden Euro. Der Vorteil in Sulingen: Streckenweise sind Rohre vorhanden, die ohne Tiefbaumaßnahmen umgerüstet werden können.

Bürgermeister Dirk Rauschkolb zeigt sich am Montag „dankbar und erfreut“ über die Initiative der Telekom: „Wir wissen seit Jahren, dass das Mittelzentrum in dieser Beziehung unterversorgt ist. Bisher liefen die Bemühungen ins Leere – mit dieser Maßnahme kommen wir einen guten Schritt voran.“ Die Stadt Sulingen ist finanziell nicht gefordert, wird sich laut Rauschkolb aber bemühen, die verbleibenden weißen Flecken in den Randbereichen zu schließen – über die Breitbandinitiative des Landkreises Diepholz. Ein schneller Internetanschluss sei für Familien und potenzielle Investoren ein wichtiges Entscheidungskriterium für eine Ansiedlung. Die breitbandigen Internetzugänge sichern Sulingen einen wichtigen Standortvorteil, ist der Bürgermeister überzeugt.

„Ein Hauch von DSL“ werde auch in den Haushalten ankommen, die nicht direkt angeschlossen werden, sagte Sabine Köhler: „Sie profitieren von der Hybridtechnik, die den stationären Anschluss mit LTE-Funkverbindungen kombiniert.“

Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert, sollte sich schon jetzt registrieren lassen, rät Köhler. Informationen über Geschwindigkeiten und Tarife erhalten Kunden über das Internetportal www.telekom.de/schneller oder im „Telemedia Sulingen“ (Lange Straße 7). Die Anmeldung ist kostenlos.

mks

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