Und dann strahlen sie doch

Sulinger Sternsinger sammeln 2.300 Euro für Kinder der Welt

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Die Sulinger Sternsinger waren im unterwegs und sammelten 2300 Euro ein. 

Sulingen – „Wir gehören zusammen“: So lautete das Motto der Sternsingeraktion in diesem Jahr. Auch die katholische Kirchengemeinde in Sulingen beteiligte sich, mit 20 statt, wie bisher, 16 Kindern. Die jüngste, die vierjährige Anna Meyer, war bereits zum zweiten Mal als Sternträgerin unterwegs.

Die Sulinger Sternsinger-Gemeinschaft zeichne sich durch ihre Buntheit aus – nicht nur in den Gewändern, erklärt Gemeindereferentin Claudia Rolke. Die Sänger seien Vorbilder für das Zusammmenleben in der Gesellschaft: „Da dürfen Kinder mitmachen, die nicht getauft sind, ebenso wie evangelische Kinder und solche, deren Eltern aus anderen Ländern kommen. In der Begeisterung für das Sternsingen, für das Spendensammeln für arme Kinder weltweit, sind alle vereint, und das spürt man. Das spüren auch die Menschen, zu denen die Kinder mit ihren Liedern und Texten kommen“, freut sich Claudia Rolke. Cora Neumann, die neue Gemeindereferentin, hatte alle Fäden in der Hand und organisierte fünf Gruppen mit je einer Begleitperson, damit die Sternsinger auch den Menschen in den Dörfern Kirchdorf, Scharringhausen, Ehrenburg, Blockwinkel, Varrel, Freistatt und vielen mehr den Segen der Weihnacht bringen konnten.

Alle Gruppen hätten erfahren, welch tiefe Freude sie zu den Menschen bringen, durch ihr Singen und Beten. Laut Cora Neumann habe eine Dame Tränen in den Augen gehabt: Sie freue sich jedes Jahr auf den Besuch der Sternsinger, sei aber schon so alt, dass es wohl der letzte Besuch der Sternsinger für sie war. Eine Gruppe war im Krankenhaus unterwegs. Dort trafen sie eine Frau, die früher selber als Sternsingerin in einem Krankenhaus gesungen habe. Als Kind habe sie sich nicht vorstellen können, dass die Sternsinger den Kranken eine Freude bereiten würden. Jetzt, wo sie selber krank sei, wisse sie es besser. Einige Patienten seien waren anfangs skeptisch gewesen, berichtet Neumann, hätten aber dann doch gestrahlt. Im Haus am Suletal waren über 50 Bewohner im Eingangsbereich zusammen gekommen und begrüßten die Sternsingerkinder mit Applaus, bevor sie überhaupt ihr Programm begonnen hatten. Die kleine Zusammenkunft endete mit dem gemeinsamen Singer bekannter Weihnachtslieder. Neumann: „Für alle war es ein wirklich gelungenes Zusammentreffen.“ Sängerin Levke brachte es auf den Punkt: „Ich glaube, wir machen hier was richtig Gutes!“

Michel erklärte, dass die Sternsinger Geld für behinderte Kinder in Peru und weltweit sammeln und bat um eine Spende. Diesem Aufruf waren viele nachgekommen. Insgesamt können die Sulinger Sternsinger auf die stolze Summe von 2 300 Euro blicken. Umgerechnet habe jedes Sternsingerkind 115 Euro ersungen.

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