Sulinger Stadtratsfraktion thematisiert Situation

SPD weiter für Kreisel an den Bundesstraßen

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Die Sulinger Sozialdemokraten favorisieren mit Blick auf die zukünftige Anbindung des Gewerbegebietes Vorwerker Heide nach wie vor eine Kreisellösung im Südwesten der Stadt.

Sulingen - Die Verkehrssituation auf den und im Umfeld der Bundesstraßen 214 und 61 beschäftigt weiter die Mitglieder der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sulingen. Das meldet Fraktionsvorsitzender Gunter Koop aus der jüngsten Zusammenkunft der Sozialdemokraten.

„Der Wunsch nach einem Kreisel im Einmündungsbereich der beiden Bundesstraßen kann laut Aussage der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht nachgekommen werden, weil die Klassifizierung der Straßen vorzugsweise eine andere Bauform vorsieht“, erklärt Koop. „In unserer Fraktion stößt diese Handhabe auf Unverständnis.“

Die Sulinger Sozialdemokraten favorisieren mit Blick auf die zukünftige Anbindung des Gewerbegebietes Vorwerker Heide nach wie vor eine Kreisellösung im Südwesten der Stadt. Gunter Koop: „Wir halten den eingeschlagenen Weg für einen Fehler, der aufgrund der derzeit geltenden rechtlichen Vorgaben nicht zu vermeiden ist.“

Nach aktuellem Planungsstand soll die aktuelle Ampelanlage um eine weitere Zu- und Abfahrt ergänzt werden; nämlich um die Anbindung des zukünftigen Gewerbegebietes.

Albers: Richtlinien überarbeiten

Laut Ratsmitglied Andreas Albers sei es dringend erforderlich, die vom Bund vorgegebenen Richtlinien zu überarbeiten, „um zukünftig sinnvolle Kreiselanlagen verwirklichen zu können“.

Missbilligung finde seitens der Sozialdemokraten auch, dass aus ihrer Sicht die jetzt abgeschlossene Baumaßnahme an der Abfahrt Ost der Bundesstraße 214 nicht zu der gewünschten Entschärfung des Gefahrenschwerpunktes führe. Koop: „Auch wenn weiterreichende Maßnahmen ein langwidriges Planfeststellungsverfahren erfordern, dürfen wir uns davon nicht abschrecken lassen.“ Die SPD-Fraktion werde die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auffordern, die Thematik bei anstehenden Verkehrsschauen immer wieder auf die Agenda zu nehmen. „Es geht uns darum, hier optimale Lösungen für eine bessere Verkehrssicherheit zu verwirklichen.“

oti / r

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