Sulinger Resonatorfestival zieht auf das letzte Augustwochenende um

„Das Klügere“ gibt nach

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Die Macher kehren zum alten „Zuschnitt“ auf der Kampstraße zurück (hier beim zweiten Festivaltag 2014) – die Pavillons bleiben aber nah dran an der Hauptbühne.

Sulingen - Bislang konnten sich Fans des Blues und des besonderen Sounds der Resonatorgitarre das zweite Wochenende im August als Termin für das Sulinger Resonatorfestival vormerken – die 16. Ausgabe allerdings rückt nach hinten, auf Freitag und Samstag, 28. und 29. August. Warum? „Weil wir die Klügeren sind und nachgeben“, sagt „Amtsschimmel“-Wirt und Festivalorganisator Willi Bründl. „Und weil wir denn doch weniger Besucher haben als das ‚Reload‘.“

Mit gewissem Stolz verweisen Bründl und Jens Bokelmann, der das Open Air auf der Kampstraße mit ihm gemeinsam organisiert, auf das Alter des Sulinger Resonatorfestivals – das in Trnava in der Slowakei, das es heute nicht mehr gibt, brachte es auf 16 Jahre. „Wenn wir 2016 noch einmal das Festival auf die Beine stellen, haben wir europaweit am längsten durchgehalten“, überlegt Bokelmann. Und da die beiden „Macher“ noch immer Spaß an der Veranstaltung haben, spricht nichts dagegen.

Stressig wurde es im vergangenen Jahr, als die Bühnenplatzierung direkt an der Gaststätte „Zum Amtsschimmel“ für unerwartete Tonprobleme sorgte – das Amtsgerichtsgebäude reflektierte den Schall deutlich stärker, als gedacht. Eilig wurde für den zweiten Tag umgebaut.

Die 16. Festivalauflage soll wieder den klassischen „Zuschnitt“ haben. „Aber es bleibt dabei, dass wir die Zuhörer und die Hauptbühne enger zusammenbringen“, betont Jens Bokelmann, es soll keine große Kluft zwischen den Künstlern und ihrem Publikum geben.

Das Programm – jeweils vier Acts am Freitag- und am Samstagabend, das hat sich bewährt – steht bereits, soll bis Ende der Woche auf der Homepage www.resonator-festival.de veröffentlicht sein, kündigt Bokelmann an. „Alle Musiker, die diesmal mit von der Partie sind, waren schon einmal da. Allerdings treten manche in neuer Besetzung auf.“ Lokalmatador Lutz Sauer zum Beispiel firmiert mit einem Kollegen als „Die Konservenjungs“, „und wie es aussieht, kommt noch ein dritter Mitstreiter dazu“, versichert sich Jens Bokelmann mit einem Blick auf sein Smartphone. Greyhound George und die „BlueTones“ haben sich ebenfalls auf der Kampstraße einen guten Namen gemacht und auf keinen Fall fehlen darf Kosta Brane aus Slowenien, für den es wieder einen persönlichen „Taxi-Service“ nach Sulingen gibt.

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