Sulinger Resonatorfestival: Zum Auftakt Greyhound George, Resowoodz, BluesTones und Grey Wolf mit Alex Wurlitzer

Lauschen, wenn die Kampstraße den Blues hat

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Die „BluesTones“ sind nach ihrem Auftritt beim Resonatorfestival 2014 in diesem Jahr erneut dabei.

Sulingen - Dem speziellen Sound der Resonatorgitarre ist das zweitägige Open-Air-Konzert gewidmet, zu dem „Amtsschimmel“-Wirt Willi Bründl und Mitorganisator Jens Bokelmann für Freitag und Sonnabend, 28. und 29. August, auf die Kampstraße einladen: Vor allem den Blues, aber auch andere Stilrichtungen lassen die Musiker beim 16. Sulinger Resonatorfestival erklingen. Vier Acts bestreiten das Programm am Freitag.

Nach der Eröffnung des Festivals um 19.15 Uhr greift Greyhound George als erster in die Saiten: „Sein Blues erzählt Geschichten aus dem Leben. Er lässt das Publikum teilhaben an großen Gefühlen und kleinen alltäglichen Begebenheiten“, beschreiben die Veranstalter, was die Gäste erwartet. „Dabei zeigt er aber immer wieder, dass der Blues keine todtraurige Angelegenheit ist, denn es macht ihm Spaß, was er tut – und das überträgt sich auf den Zuhörer.“ Greyhound George stammt aus Bielefeld, spielt den Blues seit über 30 Jahren: „Mit seinem virtuosen und groovenden Slide- und Fingerpicking-Spiel auf der Resonatorgitarre und viel Blues-Feeling in der Stimme hat er sich einen Namen als Solo-Künstler gemacht. Bei seinen Konzerten spannt er den Bogen vom alten Delta Blues über Ragtime und Country bis hin zu eigenem Blues und Balladen.“ Die „Resowoodz“ treten um 20.45 Uhr auf: Die beiden Musiker Harp Reso (Harp, Slide-, Resonator-, Lapsteel- und Weissenborngitarre, Gesang) und Adam March (akustische und elektrische Gitarren, Gesang) kennen sich seit Jahren über diverse Sessions in Hannover und sind nun gemeinsam unterwegs. Was sie zusammen erklingen lassen, beschreiben sie auf ihrer Homepage so: „Resowoodz versetzen diverse Bleche und verschiedene Hölzer – die Materialien ihrer Instrumente – in Schwingungen und spielen akustisch interpretierte Musik; Bekanntes und Unbekanntes, Cover wie auch Eigenes mit internationaler aber auch nationaler Provenienz, mit starker Färbung durch Blues, Rock, Pop und Country.“

Bereits im vergangenen Jahr waren die „BluesTones“ beim Resonatorfestival mit von der Partie – am Festivalfreitag spielen sie ab 22 Uhr: „Wir ergeben uns bei unseren Auftritten einem sogenannten Blues-Rausch, dann kann nicht viel schief gehen“, beschreibt Giuseppe Giaquinto (Dobro- und Akustikgitarre) augenzwinkernd die Strategie des Quartetts. Von den Blues-Wurzeln bis zu daraus entspringenden anderen Genre-Gewächsen fühlen sich die „BluesTones“ musikalisch zu Hause. Manni Kremers spielt die Blues-Harmonica, Elmar Stolley gibt den Rhythmus mit seiner Cajon vor und Christine Iyoha singt. Das Finale des Freitagsprogramms beginnt um 23.15 Uhr: Grey Wolf alias Pit Kyas (Gitarren, Harp, Gesang) bildet mit Alex Wurlitzer (Pedalsteel, Resonatorgitarre, Dobro, Banjo, E-Gitarre, Bass) ein Duo. „Zwei Musiker, die mit handgemachter Musik ihren musikalischen Helden die Ehre erweisen“, kündigen Willi Bründl und Jens Bokelmann an. „Ihr Programm besteht aus Coverversionen von hier zu Lande mehr oder weniger bekannten Musikern, die sie in ihrem persönlichen Stil präsentieren. Grey Wolf’s Gesang und sein Spiel der Bluesharp prägen wesentlich diesen Stil, der auch als ‚Americana‘ zu bezeichnen ist. Es ist eine Mischung aus Folk, Blues, Gospel und Country.“

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