Sulinger Kulturprogramm kommt an

Besucherzahl steigt stetig

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Kulturvereins-Geschäftsführerin Ariane Hanselmann (r.) mit einem teil des Vorstandsteam.

Sulingen - Acht von 24 Veranstaltungen der letzten Saison waren ausgebucht, zwei weitere zu 90 Prozent ausverkauft: Gunter Koop, Vorsitzender des Kulturvereins Sulingen, sprach bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend von einer stolzen Bilanz.

Die Zahl der Besucher hatte sich im vergangenen Vereinsjahr auf 4000 erhöht (2012: 2300, 2013: 3000). Auch das belege die zunehmende Akzeptanz der kulturellen Angebote, sagte Koop. „Sorgenkinder“ blieben klassische Konzerte und Theatervorstellungen, allerdings seien diese auch in Zukunft im Programm zu finden: „Wir haben einen Bildungsauftrag.“ Man werde das Erfolgsrezept der letzten beiden Jahre fortsetzen – mit einem erweiterten Kinder- und Jugendprogramm, das aktiv vermarktet werden soll. 54 für diese Zielgruppe im letzten Jahr verkaufte Abonnements („Mein erstes Abo“) seien ein deutliches Zeichen, dass in diesem Bereich Bedarf bestehe. Dank der soliden Finanzlage habe man 2014 in die Spielstätte investieren können. Erneuert wurden der Bühnenboden und die Vorhänge. Rund ein Drittel der 129 Mitglieder des Kulturvereins verfolgten die Sitzung. Sie entlasteten den Vorstand auf Antrag von Kassenprüferin Sabine Fuhrmann-Klamt einstimmig.

Mit Spannung wurde der Ausblick auf die kommende Saison erwartet. Vorstandsmitglieder stellten eine Auswahl der Programmpunkte vor. „Wir haben namhafte Künstler eingekauft“, betonte Geschäftsführerin Ariane Hanselmann. Ihr leidenschaftliches Plädoyer für die Kultur vor Ort machte Lust auf die 2015/2016 geplanten Veranstaltungen, einer ausgewogenen Mischung aus Schauspiel, Kabarett, Konzert, Lesung und Kindertheater.

An Theatervorstellungen sind unter anderem die Bühnenfassung des Filmerfolgs „Ziemlich beste Freunde“, die französische Gesellschaftskomödie „Der Vorname“, das Filmtheaterstück „Drei Männer im Schnee“ und „Tratsch im Treppenhaus“ im Programm. Wegen der großen Nachfrage bringt das Westfälische Landestheater am 25. September zum zweiten Mal das Stück „Er ist wieder da“ auf die Bühne im Stadttheater.

Eine Zeitreise in die 1970er Jahre verspricht die „Stones Show“, eine Live-Rockshow mit dem Lippe-Saiten-Orchester. Das Konzert zwischen den Jahren bestreitet das internationale Vocal- und Instrumental-Ensemble „Cantus Lunaris“. In der Kategorie „Comedy und Kabarett“ sind Tina Teuber, Rüdiger Hoffmann, Torsten Sträter und Ulrich Masuth für Auftritte in der Sulestadt gebucht. Das Programm startet am 6. September mit einem Klassikkonzert in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur junger Künstler. Termine und ausführliche Informationen sind den Programmheften zu entnehmen, die ab Juli an den bekannten Stellen ausliegen.

mks

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