Positive Umsatzentwicklung

Sulinger Firma Lloyd will sich stärker auf Casualwear ausrichten

Ein Modell aus der aktuellen Kollektion: Laut Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung, müsse man der „zunehmenden Casualisierung“ mehr Raum gegeben.
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Ein Modell aus der aktuellen Kollektion: Laut Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung, müsse man der „zunehmenden Casualisierung“ mehr Raum gegeben.

Sulingen – Nachdem der Sulinger Schuhhersteller Lloyd im Jahr 2020 „bedingt durch die Coronakrise massive Einschnitte vornehmen musste, die auch mit einem weltweiten Personalabbau einhergingen, entwickelt sich das zweite Halbjahr 2021 wieder positiv“, teilt Katharina Holzhause für das Unternehmen mit. Die 2020 eingeleiteten Arbeiten an einer Langfriststrategie seien im Laufe dieses Jahres intensiv weiterentwickelt und bereits an einigen Stellen in die Tat umgesetzt worden.

„Um die künftige Ausrichtung der Marke Lloyd zu stärken, wurde die Kollektionsaussage zur laufenden Herbst-/Wintersaison angepasst; eine Maßnahme, die ihre Bestätigung in der positiven Umsatzentwicklung findet“, bilanziert Holzhause. Ein weiterer Bestandteil dieser Strategie sei eine eng definierte Kundensegmentierung, die, um den Premiumcharakter der Marke zu sichern, weiter vorangetrieben werde. „Die Wirkung dieser Veränderung ist nicht ausgeblieben: Zur laufenden Erstorderphase des Einzelhandels für die Frühjahr-/Sommersaison 2022 konnten wir ein deutliches Plus gegenüber dem Plan erzielen.“ Auch die Nachsortierungen, welche einen nicht unerheblichen Anteil der Umsätze ausmachten, erreichten in den letzten Wochen erneut das Vorkrisenniveau.

Lloyd richtet sich verstärkt auf den Bereich Casualwear und Sneaker aus

„Wir können die Veränderung nur vorantreiben, indem wir auch die Kollektionsaussage konsequent an den Bedürfnissen der Konsumenten orientieren. Ohne unsere Stärke in der formellen Ware zu vernachlässigen, muss daher der zunehmenden Casualisierung mehr Raum in unserer Kollektion gegeben werden“, kündigt Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung, an. „Lloyd richtet sich deshalb verstärkt auf den Bereich Casualwear und Sneaker aus. Hier wurden die Anteile der genannten Segmente innerhalb der Kollektionen deutlich erhöht.“

Neben den Herrenschuhen – „über viele Jahrzehnte Aushängeschild des Unternehmens“ – spiele besonders die Entwicklung der Damenschuhe eine wichtige Rolle. Auch hier habe man „die Kollektionsaussage völlig neu definiert“. Diese Veränderung sei sowohl vonseiten der Handelspartner als auch seitens der Konsumenten honoriert worden, heißt es in der Mitteilung, „die die Produkte in der laufenden Saison nicht nur im Handel, sondern auch in unseren eigenen Concept Stores deutlich stärker nachfragen.“ In diesem Segment sei es dem Unternehmen gelungen, die Erstorderzahlen zur Frühjahr-/Sommersaison 2022 nahezu zu verdoppeln.

Um die Internationalisierung zu stärken und den Zugang zu den Konsumenten sicherzustellen – in Deutschland sei dies bereits mit 28 Concept Stores und einem sich positiv entwickelnden Onlineshop umgesetzt –, habe Lloyd im Frühjahr ein neuer Concept Store „in bester Lage in Wien eröffnet, der sich sehr positiv entwickelt. Zum Herbst dieses Jahres wurden sieben Concept Stores eines langjährigen Partners im Baltikum übernommen, welche im Oktober durch einen neuen Factory-Outlet-Center-Standort verstärkt wurden.“ Aktuell gebe es intensive Gespräche mit einem weiteren europäischen Partnerunternehmen, um Concept Stores sowie einen gut eingeführten Lloyd- Onlineshop in das eigene Unternehmen zu integrieren.

„Nach der durch die Coronakrise lange ungewissen und sehr schwierigen Zeit, freuen wir uns, jetzt wieder nach vorne blicken zu können. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden an allen unseren Standorten, die in der zurückliegenden schwierigen Zeit alle einen großartigen Job gemacht haben, ist es uns gelungen, einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen“, erklärt Andreas Schaller. „Für 2022 und die Folgejahre haben wir uns viel vorgenommen, und ich bin optimistisch, dass wir unsere gemeinsamen hochgesteckten Ziele auch erreichen werden.“

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