Sulinger Bestattungswald: Jetzt folgen Wege und die Teichanlage

Lanitz pflanzt die ersten Bäume

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„Die ersten 200 Bäume sind gepflanzt“, sagt Christian Lanitz. Im August werde er die Einrichtung offiziell der Öffentlichkeit vorstellen. Das Interesse reißt nicht ab. „Kein Tag, an dem nicht eine Anfrage bei uns eintrifft. Die Leute sind neugierig.“

Sulingen - Der Sulinger Christian Lanitz, neben Vater Rainer geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Bestattungsunternehmens mit Sitz in Sulingen, hat mit den Arbeiten zum ersten Sulinger Bestattungswald begonnen. „Die ersten 200 Bäume sind gepflanzt“, sagt der 33-Jährige. Im August werde er die Einrichtung offiziell der Öffentlichkeit vorstellen. Das Interesse reißt nicht ab. „Kein Tag, an dem nicht eine Anfrage bei uns eintrifft. Die Leute sind neugierig.“

Was auch an Arbeiten west- und südwestlich des städtischen Friedhofs ansteht, Lanitz und Co. sind selten allein. Oft müsse der 33-Jährige Spaziergängern und Hundebesitzern, die ihre Vierbeiner entlang der Bahnlinie spazieren führen, Auskunft geben. „Da ist richtig was los, die Leute gucken.“

Der Zeitplan, den der Bestatter gemeinsam mit einem Landschaftsgärtner gestrickt hat, ist eng gefasst: „Jetzt werden die Wege angelegt. Dann kommen die Teiche und zum Schluss die Grassaat. In vier Wochen soll alles angelegt sein.“

Mitte September 2014 war das Projekt noch eine Idee, im Februar dieses Jahres ging der 33-Jährige die Umsetzung an. Vor gut vier Wochen hatte die Stadt Sulingen, Trägerin des Bestattungswaldes, die letzten erforderlichen Genehmigungen auf den Weg gebracht.

Langfristig will Christian Lanitz bis zu 750 Bäume auf dem Areal zwischen Linderner Straße und Bahnlinie unterbringen. Bäume, an deren Stämmen jeweils bis zu sechs Urnen in das Erdreich eingelassen werden könnten. Die Wahl des Bestatters fiel auf Eichen, Buchen und Ahorn. An den Namen des beziehungsweise der Verstorbenen kann mit einer Plakette am Baumstamm erinnert werden.

Mit der Umsetzung des Projektes realisiert der Sulinger eine Idee, die er seit „vier, vielleicht seit fünf Jahren“ mit sich herumtrage.

Immer wieder seien in Vorsorge- beziehungsweise Beratungsgesprächen Bestattungen von Asche in Urnen in einem entsprechenden Umfeld nachgefragt worden.

Im Verhältnis zu den herkömmlichen Erdbestattungen wachse der Anteil der Feuerbestattungen kontinuierlich.

Den Standort bezeichnet der Bestatter als „ideal“: „Gut für die Hinterbliebenen zu erreichen und die Einrichtungen des Friedhofs können gleich mit genutzt werden.“

oti

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