100 Tage Bäderbetriebsleiter in Sulingen

Sebastian Teiner: „Leute kommen gerne und fühlen sich wohl“

Ein Mann steht neben einem Schwimmbecken in einem Hallenbad.
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Im Sulinger Hallenbad: Bäderbetriebsleiter Sebastian Teiner.

Sulingen – „Es ist wirklich schön hier“, sagt Sebastian Teiner. Seit dem 1. Juli bekleidet er die Funktion des Bäderbetriebsleiters in Sulingen – und zieht, nach etwas mehr als 100 Tagen „im Amt“, eine erste Zwischenbilanz.

Dass es ihn nach Sulingen verschlagen hat, beruht auch auf familiären Hintergründen: Seine Frau stamme aus dem Raum Nienburg und habe gerne wieder zurück in die niedersächsische Heimat gewollt. Also sei die Familie wieder in die Region gezogen, und für ein halbes Jahr sei er von hier nach Menden im nördlichen Sauerland gependelt, wo er bisher als Bäderbetriebsleiter tätig war. Zufällig sei er darauf gestoßen, dass in Sulingen eine Stelle zu besetzen war. Mittlerweile lebt das Paar mit seiner Tochter in der Samtgemeinde Kirchdorf.

Er sei „ausgesprochen nett“ aufgenommen worden, betont der gebürtige Beckumer: „Ich habe noch keinen Tag bereut, hier hochgezogen zu sein.“ Mit Mitgliedern des Fördervereins Sulinger Bäder habe er sich bereits zum Kennenlernen im Sulinger Rathaus getroffen.

„Sehr schöne Bäder“

Auch die beiden Bäder seien sehr schön: Das Hallenbad sei ein klassisches Bad mit Schwimmbecken, Sprungbecken und Wärmebecken. Das Freizeitbad empfinde er als gelungen, und vor allem für das Aufsichtspersonal sei es sehr übersichtlich. In beide habe er sich gut eingefunden, denn „vom Grundprinzip her ist jedes Bad gleich. Man muss sich nur in die speziellen Gegebenheiten vor Ort hineinfuchsen.“ Dabei hilft ihm nicht nur seine Expertise als geprüfter Meister für Bäderbetriebe: Mit sieben Jahren sei er in einen Schwimmverein eingetreten und habe dadurch schon viele Bäder gesehen.

Beeindruckt zeigt er sich vom Kursangebot: „Wir haben jede Menge Kurse, und es wird noch einige Tage dauern, bis ich die alle im Kopf habe.“ Damit sei das Hallenbad gut aufgestellt, und sobald die Pandemie-Situation es wieder zulasse, werde es auch wieder Veranstaltungen geben.

Anregungen für zukünftige Veränderungen hat er dennoch bereits: „Wenn ,Geld keine Rolle spielt‘, würde ich gerne den Kinderbereich im Freizeitbad verändern“, sagt Teiner. Er habe schon Ideen im Kopf und könne jederzeit Vorschläge machen. Im Hallenbad seien die Umkleiden schön und modern, aber vielleicht ließe sich irgendwann die Schwimmhalle noch moderner gestalten. Das Wichtigste sei aber: „Die Leute kommen gerne und fühlen sich wohl.“ Das zeige sich etwa daran, dass die Zeitfenster im Hallenbad oft ausgebucht seien: „Die Leute freuen sich, dass sie wieder schwimmen dürfen.“

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