Einrichtung im Herzen der Innenstadt wird evakuiert

Wohnanlage Mittendrin: Essen auf dem Herd lässt Feuerwehren anrücken

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Während Bewohner evakuiert werden, bereiten sich die Feuerwehrleute auf den Einsatz unter schwerem Atemschutz vor.

Sulingen - Großaufgebot an Rettungskräften am Donnerstagnachmittag im Bereich der Service-Wohnanlage Mittendrin an der Langen Straße in Sulingen. Eine Bewohnerin hatte Essen auf dem eingeschalteten Herd vergessen, auf dem sich dann ein Schwelbrand entwickelte.

Sulingens Ortsbrandmeister Ralf Schröder spricht von „extremer Rauchentwicklung“. Die Feuerwehrleute drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung im zweiten Obergeschoss vor. „Gemeldet worden war der Vorfall durch die Auslösung der Brandmeldeanlage der Einrichtung“, Ralf Schröder, nicht nur Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Sulingen, sondern auch Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Sulingen. Beim Eintreffen an der Langen Straße bemerkten die Feuerwehrleute, dass Rauch durch ein Fenster einer Wohnung im zweiten Obergeschoss austrat. Sie leiteten sofort Maßnahmen der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz ein. Laut Schröder hatte die Bewohnerin, als die Einsatzkräfte sich unter schwerem Atemschutz bis zu der Wohnung, aus der der Rauch ausgetreten war, vorgekämpft hatten, diese bereits selbstständig verlassen.

„Alle anderen Bewohner der Service-Wohnanlage wurden evakuiert und zum Teil in der Caféteria der Einrichtung, aber auch in einer benachbarten Eisdiele untergebracht“, erklärte der Ortsbrandmeister. „Und nach dem Einsatz zurück.“ Alarmiert worden waren in der ersten Stufe die Ortsfeuerwehren Sulingen und Klein Lessen; in einer weiteren dann die Ortsfeuerwehren Nordsulingen und Lindern sowie die Mitarbeiter des Rettungsdienstes um Leitende Notärztin Ivonne Arndt sowie den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, Volker Fischer. Stellvertretender Stadtbrandmeister Jens Warner begleitete die Löscharbeiten. Kuriosum nach Ende des Einsatzes: Die Senioren, die die Feuerwehrleute und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes in der Eisdiele untergebracht hatten, machten nach Einsatzende zunächst keine Anstalten, diese wieder zu verlassen. „Es kommt schließlich nicht jeden Tag vor, dass einen die Feuerwehr zum Kaffee einlädt“, hieß es.
oti

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