Kalus: „Wir werden Abhilfe schaffen“

Wildkräuter auf dem Friedhof

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Blick über das Friedhofstor: Die Sulingerin Marie-Luise Gösele klagt über die zunehmenden Wildkräuter auf dem kirchlichen Friedhof im Straßendreieck Linden- und Schmelingstraße.

Sulingen - Die Kapriolen dieses Sommers wirken sich nicht nur auf die städtischen Grünanlagen, sondern auch auf andere Bereiche aus. Die Sulingerin Marie-Luise Gösele klagt über die Zustände auf dem kirchlichen Friedhof im Dreieck Linden- und Schmelingstraße; speziell über das Umfeld der Grabanlage der Familie im nordwestlichen Bereich des Areals.

„Die Grabstelle wurde Mitte der 60-Er angelegt“, sagt Gösele. „So schlimm wie in diesem Jahr war es allerdings noch nie. Auf den Nachbarflächen wachsen Wildkräuter bis zu einer Höhe von 30 Zentimetern.“ Was die Sulingerin genauso ärgert, ist der Zustand der Zuwegungen zu der Grabstelle: „Die Gehwegplatten stehen hoch. Für Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, ist der Weg so gut wie nicht mehr zu passieren.“

Kirchengemeinde ist sich des verbesserungswürdigen Aussehens des Friedhofs bewusst

Vor vier Wochen habe sie das erste Mal an der Tür der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde angeklopft. „Passiert ist leider bisher nichts.“

Doch untätig geblieben sei die Kirchengemeinde nicht, wie Kirchenvorstandsvorsitzender Hans-Rudolf auf Anfrage am Donnerstag versicherte. Kalus zum Wildwuchs „Der kirchliche Friedhof sieht nicht toll aus. Ich weiß das. Wir haben das während der letzten Vorstandssitzung besprochen.“

Der Friedhofsausschuss beschäftige sich aktuell mit der Angelegenheit. Neben einer kurzfristigen habe man genauso eine langfristige Lösung im Blick. „Die Beseitigung des Unkrautes wird kurzfristig erfolgen. Ich bin ärgerlich, dass da noch nichts passiert ist.“

Wegenetz ist ein langfristiges Projekt

Hans-Rudolf Kalus zum Zustand der Wege: „Im Kirchenvorstand sprechen wir aktuell über eine Neuordnung des Wegenetzes. Das ist eher ein langfristiges Projekt, weil alles davon abhängt, wann die Ruhezeiten vorüber sind und wir einzelne Gräber in den Planbereichen abräumen können. Erst dann kommen wir da wirklich weiter voran.“

Kalus ist sich der Verkehrsicherungspflicht der Kirchengemeinde bewusst: „Unabhängig von der Neuordnung des Wegenetzes werden wir versuchen, so schnell wie möglich den Mangel abzustellen.“

oti

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