„Das fühlt sich gut an“

Verschmelzung der Volksbanken Sulingen und Diepholz-Barnstorf ist abgeschlossen

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Fototermin für die Mitglieder des Vorstandes der Volksbank eG: Jörn G. Nordenholz, Heinrich Gödke, Torsten Blietschau und Jürgen Düver führen die Bank. 

Sulingen - Mit dem Eintrag in das Genossenschaftsregister per 29. Mai und der technischen Umsetzung am Sonnabend und Sonntag, 16. und 17. Juni, ist die Verschmelzung der Volksbanken Sulingen und Diepholz-Barnstorf zur Volksbank eG jetzt bis in das letzte Detail abgeschlossen. Die Vorstände Jörn G. Nordenholz als Vorstandsvorsitzender, Heinrich Gödke, Jürgen Düver und Torsten Blietschau sprechen von einem „reibungslosen Ablauf“ und einem „Meilenstein der Geschichten der beiden Häuser“. Nordenholz: „Das fühlt sich gut an.“

Erst Anfang vergangenen Jahres hatten die Aufsichtsräte der jetzt ehemaligen Volksbanken Sulingen sowie Diepholz-Barnstorf die jeweiligen Vorstände mit Sondierungsgesprächen beauftragt. Im November folgten dann die Beschlüsse der Vertreter- beziehungsweise der Mitgliederversammlung, die Verschmelzung für den Juni dieses Jahres rückwirkend zum 1. Januar anzustreben. Die Genossenschaftsbank in Sulingen bildet das juristisch übernehmende Institut.

Laut Jörn G. Nordenholz sei die Verschmelzung der beiden Genossenschaftsbanken unter der Beteiligung von nahezu allen der jetzt 206 Mitarbeiter umgesetzt worden. „Das war unser Schlüssel zum Erfolg.“

Jürgen Düver, Heinrich Gödke und Torsten Blietschau sprechen von 21 Teilprojektgruppen, die man zu diesem Zweck aus Vertretern beider Häuser gebildet habe. Blietschau: „Das war eine sehr gute Zusammenarbeit.“ Gödke: „Die Entscheidung, die Arbeiten zur Verschmelzung nicht an extern zu vergeben, war richtig.“

Das Geschäftsgebiet der neuen Volksbank reicht von Schwarme im Norden, Diepholz im Westen, Wagenfeld im Süden und Pennigsehl im Osten.

An den 17 Geschäftsstellen wollen die Vorstände festhalten. „Dank ihrer dezentralen Struktur verfügt die Bank weiterhin über die wichtige regionale Verwurzelung“, sagt Jörn G. Nordenholz. Sehr gute Erreichbarkeit und persönlicher Kontakt seien für die Mitglieder und Kunden besonders wichtig.

Laut Vorstandsmitglied Heinrich Gödke sei für Herbst dieses Jahres am Standort in Barnstorf die Bildung eines 18. Beraterteams geplant. „Welches unsere Mitglieder und Kunden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr bei ihren Vorhaben unterstützt.“ Die Mitarbeiter des neuen Beratungsteams seien zunächst telefonisch erreichbar. „Zukünftig werden sie weitere digitale Kontaktwege für die Kundenberatung nutzen.“

Auf die Mitglieder aus dem Bereich der ehemaligen Volksbank Diepholz-Barnstorf wartet mit der Umsetzung der Verschmelzung eine weitere Neuerung. Gemeinsam mit denen der ehemaligen Volksbank Sulingen haben sie die Wahl: Sie bestimmen im Herbst dieses Jahres 336 neue Vertreter und 25 Ersatzvertreter. Die Vertreter stellen in der jährlichen Vertreterversammlung den Jahresabschluss fest und beschließen seine Verwendung. Der Aufsichtsrat wird aus ihrer Mitte gewählt.

Vorstandsvorsitzender Jöm G. Nordenholz: „Unsere neue Regionalbank hat eine Größe, mit der wir alle künftigen Herausforderungen gut bewältigen können.“ Unter anderem auch die auf dem Kreditmarkt. Hatten bisher Kreditanfragen aus dem Geschäftskundenbereich ab einer bestimmten Größe an Partner wie die DZ-Bank vermittelt werden müssen, „können wir diese jetzt auch selbst abbilden.“ Damit blieben auch die Erträge im eigenen Haus. - oti

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