Jens Müller neuer König

„Ützen“ stellen sich Cool Water Beer Challenge

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Verantwortliche und Hofstaat des Schützenvereins von 1848 Sulingen am Schützenfest-Sonntag. Jens Müller (Bildmitte) ist neuer König der „Ützen“. 

Sulingen - Jens Müller ist neuer König des Schützenvereins von 1848 Sulingen. Beim Königsschießen am Sonntagmorgen setzte er sich mit 19 Ring bei zwei Schuss auf die Zehner-Ring-Scheibe gegen die Mitbewerber Thorsten Kordes und Axel Gössele (beide 15 Ring) durch. Während seiner einjährigen Regentschaft führt Jens Müller den Beinamen „der Glücksbote“.

Begleitet wird er durch Ehefrau Bianca, Adjutant Olaf Schrader sowie die Ehrendamen Caren Schrader, Ingrid Schoof und Heike Meyer.

Im Wettbewerb um den Pokal „König der Könige“ hatten sich 15 ehemalige Würdenträger um die Trophäe beworben. Am Ende verwies Schießsportleiterin Marlies Immoor-Koopmann die Konkurrenz auf die Plätze; nach 2003 zum zweiten Mal.

Dem Königsschießen war am Vormittag das Abholen des scheidenden Königs Dennis Häbel vorausgegangen. Der Proklamation folgte das 17. Matjesessen des Schützenvereins von 1848 Sulingen. Die Gruppe der Ehrengäste führten Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb und Dieter Lüdeke als Präsident des Kreisverbandes III im Bezirksschützenverband Grafschaft Diepholz an.

Vertreter der Schützengesellschaft von 1896 Sulingen, der Schützenvereine Blockwinkel, Gaue, Lindern, des Kaninchenzuchtvereins F327 und des Geflügelzuchtvereins Sulingen sowie des Sulinger Frauenchores reihten sich in die Gästeschar ein.

Eröffnet hatten die „Ützen“ den Festreigen am Sonnabend um 14 Uhr mit dem Antreten an der Schützenhalle. Mit musikalischer Begleitung der Musikerinnen und Musiker der Marchingband „Sound of Sulingen“ marschierten die Schützendamen und Schützen zunächst zur Residenz der neuen Kinderkönigin Colleen Schrader; von dort aus zum scheidenden Schützenkönig Dennis Häbel. Auf ein Abholen des neuen Jugendkönigs Nico Gössele aus dem Jasminweg verzichtete das Schützenvolk. Aufgrund der Dauer-Baustelle Edenstraße, erklärten Vizepräsidentin Bärbel Rohlwing, Schießsportleiterin Marlies Immoor-Koopmann und Pressewart Torben Leffering. Immoor-Koopmann: „Wir wollten beim König ja nicht mit verstaubten Schuhen ankommen. Deswegen haben wir uns diese Polterei erspart.“

Leistungsturnerin Colleen Schrader, schon nach dem Anschießen als „die flotte Athletin“ proklamiert, griff während des Schützenfestes auf die Unterstützung ihres Begleiters Jannis Häbel zurück.

Die Begleiterin von Jugendkönig Nico Gössele, proklamiert als „der Zahlenjongleur“, ist Vera Tebelmann.

Scheidende Majestät Dennis Häbel feierte im Übrigen am Sonnabend 25. Geburtstag. „Der jüngste König unserer Vereinsgeschichte“, erklärte Marlies Immoor-Koopmann. Trotz jungen Alters sei der in Hamburg lebende angehende Doktor der Rechtswissenschaften seinen königlichen Verpflichtungen während der Regentschaft vorbildlich nachgekommen. „Wenn er gefordert war, hat er die Termine, wenn es irgendwie ging, immer wahrgenommen.“

Mit der Beteiligung an dem Ausmarsch gaben sich Vizepräsidentin, Schießsportwartin und Pressesprecher zufrieden. Die Teilnahme an dem Umzug habe sich gelohnt. „Wir sind überall nett empfangen und gut bewirtet worden.“

Den Festball feierten die Mitglieder des Schützenvereins von 1848 Sulingen mit Vertretungen der Schützengesellschaft von 1896 Sulingen, der Schützenvereine Gaue, Lindern und des Dartclubs D’Artagnans. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte DJ Andreas.

Nette Begebenheit am Rande des Schützenfestes des Schützenvereins von 1848 Sulingen: Die Mitglieder des Schützenvereins Cluvenhagen hatten die „Ützen“ zur Teilnahme an der Cool Water Beer Challenge herausgefordert. Mangels eines Gewässers in der Nähe der Schützenhalle bedienten sich die Sulinger Schuhkartons, in die sie zunächst mit Wasser gefüllte Plastiktüten platzierten. In denn kühlten sie dann ihre Füße. „Hätten wir nicht mitgemacht, hätte das uns 100 Liter Bier gekostet“, erklärt Marlies Immoor-Koopmann. Die „Ützen“ ihrerseits nominierten die Schützenvereine Affinghausen, Brake und Ristedt. -

oti

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