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„Sulingen tanzt“ am 2. April zu Livemusik in sieben Locations

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Von: Martina Kurth-Schumacher

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Mit der Idee zu „Sulingen tanzt“ stieß Feenja Jürgens (Restaurant „Capo Caccia“) bei den Berufskollegen offene Türen auf.
Mit der Idee zu „Sulingen tanzt“ stieß Feenja Jürgens (Restaurant „Capo Caccia“) bei den Berufskollegen offene Türen auf. © Privat

Sulingen – „Das öffentliche Leben lag in Corona Zeiten ziemlich brach, aber die Stadt Sulingen hat viel Potenzial – es gibt hier noch eine große Anzahl an Kneipen und Restaurants“, sagt Feenja Jürgens („Capo Caccia“). Aus dieser Erkenntnis heraus sei die Idee gewachsen, gemeinsam eine größere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Mit ihrem Vorschlag stieß sie bei Berufskollegen offene Türen auf: „Sulingen tanzt“ heißt ein Livemusik-Ereignis, das am Samstag, 2. April, stattfinden soll – mit Bühnenprogramm in sieben Locations der Innenstadt.

„Offenbar hat es so etwas vor vielen Jahren schon gegeben: Die Besucher zahlen einmal Eintritt und können dann alle Konzerte besuchen; dieses Prinzip greifen wir auf“, sagt Feenja Jürgens, die das Management übernommen hat. Bei ihr laufen alle Fäden der Vorbereitung zusammen. In Absprache mit den Gastronomen hat sie passend zu den Veranstaltungsorten Bands organisiert. Die Lokalmatadore „Akkis Garage“ werden im Café „Alte Wache“ auf der Bühne stehen, schnörkellosen, leidenschaftlichen Rock „unplugged“ verspricht die Formation „Red Light District“ in der Gaststätte „Zum Amtsschimmel“. Die Rockbands „Mainstreet“ und „Anlasser“ wechseln sich im Hotel „Zur Börse“ ab, und im „Lindeneck“ wird die „Rockfabrik“ auftreten. „Bei Ute“ in der Gaststätte „Zum schwarzen Ross“ präsentiert Solokünstler „Gitman“ laut Feenja Jürgens „mit Witz, Charme und Können aktuelle Charthits und nationale und internationale Evergreens“. Das Programm im Restaurant „Hausgemacht“ bestreitet Diana Babalola, die es 2018 in das Halbfinale der Gesangs-Castingshow „The Voice of Germany“ geschafft hatte. Im „Capo Caccia“ will DJ „Chriz N“ mit Gute-Laune-Tracks (aus den Charts, den Sparten Dance und Electro) für Stimmung sorgen.

„Die Begeisterung war schon im Vorfeld groß: in der Gastro-Szene, aber auch bei den Bands. Alle freuen sich, dass endlich wieder einmal etwas los ist. Das ist das, was uns alle antreibt“, beschreibt Feenja Jürgens ihre Motivation und die ihrer Mitstreiter. Dieses Konzept überzeugte auch 20 Sponsoren aus der Sulinger Geschäftswelt: 4 000 Euro kamen im Vorfeld zusammen. „Damit haben wir einen großen Teil der Kosten für Bands und Security abgedeckt“, sagt Feenja Jürgens. Das finanzielle Risiko für die Locations habe man auf diese Weise minimieren können. Da alle Gastronomie-Betriebe schwierige Zeiten hinter sich hätten, sei das eine große Entlastung.

„Red Light District“ spielen im „Amtsschimmel“.
„Red Light District“ spielen im „Amtsschimmel“. © Privat

Der Startschuss für das Kneipen-Hopping fällt am 2. April um 19.30 Uhr. Erklärtes Ziel der Veranstalter ist, eine Besucherzahl von „700 plus“ zu erreichen. Eintrittsbänder für das Event gibt es zum Preis von zehn Euro an der Abendkasse oder im Vorfeld bei allen teilnehmenden Gastronomie-Betrieben. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung; die Veranstalter gehen davon aus, dass die Schutzmaßnahmen Ende März weitreichend gelockert werden.

„Sulingen tanzt“ hier

Sieben Gastronomiebetriebe in der Innenstadt richten gemeinsam das Livemusik-Event „Sulingen tanzt“ am Sonnabend, 2. April, ab 19.30 Uhr aus:
• Café „Alte Wache“, Lange Straße 63
• Gaststätte „Zum Amtsschimmel”, Lange Straße 54
• Hotel „Zur Börse“, Lange Straße 50
• Restaurant und Bar „Capo Caccia“, Lange Straße 62
• Restaurant „Hausgemacht“, Lange Straße 31
• Gaststätte „Lindeneck“, Lange Straße 47
• Gasthaus „Zum schwarzen Ross“ („bei Ute“), Lindenstraße 8

„Gitman“ ist „bei Ute“ zu Gast.
„Gitman“ ist „bei Ute“ zu Gast. © Pollert

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