Auswahl kommt an – schon vor Saisonstart 

Kulturverein stellt Programm vor: Fitzek fast ausverkauft

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„Martinus Luther – Anfang und Ende eines Mythos“ zeigt das Ensemble am 19. Oktober.

Sulingen - Noch bevor die erste Vorstellung begonnen hat, sind etliche Veranstaltungen, die der Kulturverein Sulingen für die neue Saison anbietet, bereits gut nachgefragt. Oder ausverkauft. Wie das Dinner-Theater am 18. November. Wer dafür keine Karte hat, muss selber kochen. Acht freie Plätze gab es gestern noch für die Lesung „Flugangst 7a“ mit Erfolgsautor Sebastian Fitzek am 5. Dezember.

Für die Veranstaltung am 19. April 2018 „Die wollen nur spielen“ mit Jürgen von der Lippe gebe es auch nur noch um die 70 Karten, „es wird knapp“, sagt Ariane Hanselmann, Geschäftsführerin des Kulturvereins Sulingen. Das gelte ebenso für die „Kerle im Herbst“ am 5. November. Bei der Buchung zweier weiterer Veranstaltungen hat Hanselmann erneut ihre gute Nase für prämierte Inszenierungen bewiesen. Mit „Martinus Luther“ (19. Oktober, theaterlust produktions GmbH) und „Me and the Devil“ (22. April 2018, Konzertdirektion Landgraf GmbH & Co. KG / Dominique Horwitz & Friends) kommen zwei Produktionen nach Sulingen, die für den Inthega-Preis „Die Neuberin 2017“ nominiert sind. Die Auszeichnung der „Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen“ prämiert herausragende Inszenierungen.

Beide Stücke gehören auch zu den Favoriten von Ariane Hanselmann in der neuen Saison. Auf den zweiten Auftritt von Dominique Horwitz im Sulinger Stadttheater freuen sich auch etliche derjenigen, die noch heute schwärmen von seinem ersten Gastspiel, einer Reminiszenz an Jacques Brel.

Vielfach prämierte „Theaterlust“-Produktionen

Doch auch für Martinus Luther bricht Hanselmann eine Lanze: „Hier hat mich bereits der Text begeistert, mit Luther wird provokativer umgegangen.“ Produktionen der Firma „Theaterlust“ seien bereits vielfach prämiert. Die Firma sei bekannt für ihre gute Umsetzung der Stücke auf die Bühne, habe zudem ein gutes Händchen bei der Auswahl der Stücke, die gern auch dem Zeitgeist entsprächen. Erfreulicherweise könnten sich Schulen für die Luther-Aufführung am 19. Oktober begeistern, ebenso für den Klassiker „Nathan der Weise“ (13. Januar 2018). Bereits in der vergangenen Saison waren mit „Terror“ (Eurostudio Landgraf) und „Honig im Kopf“ (Komödie am Altstadtmarkt) zwei Stücke in Sulingen zu sehen, die ebenfalls für den Inthega-Preis 2017 nominiert sind. Diese Stücke zu buchen sei zwar teurer, erklärt Hanselmann, aber es lohne sich, wegen der „grandiosen Umsetzungen“ – zudem wolle der Kulturverein eine Vielfalt bieten. Neben leichten Komödien ernstere Stücke und Klassiker.

Für das Gastspiel der Volksmusikanten am 7. Januar 2018 gibt es eine Änderung: Statt Dunja Rajter und „Die Cappuccinos“ kommen Tony Marshall und „Bettina und Patricia“ im Rahmen der Show „Musik kennt keine Grenzen“. Karten sind erhältlich über die Homepage des Kulturvereins sowie in dessen Geschäftsstelle im Rathaus.

sis

www.kulturverein-sulingen.de

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