Gremium tagt erstmals online

Arbeitskreis „Tapetenwechsel“: Lichtstelen für Sulinger Innenstadt sind unterwegs

Ein Screenshot der Videokonferenz.
+
Der Arbeitskreis „Tapetenwechsel“ tagte erstmals in Form einer Videokonferenz.

Sulingen – Der Sulinger Arbeitskreis „Tapetenwechsel“ tagte am Montagabend zum ersten Mal nach längerer Pause – den aktuellen Umständen entsprechend in Form einer Videokonferenz. „Wir wollen wieder in Gang kommen“, stellte Bürgermeister Dirk Rauschkolb zu Beginn klar. Daher solle es darum gehen, den aktuellen Sachstand darzustellen.

Diesen Part übernahm Wiebke Blohm, Teamleiterin Bauplanung und Bauordnung im Fachbereich III – Bauen, Planung und Ordnung – der Stadtverwaltung. Zum Lichtkonzept für die Lange Straße teilte sie mit, dass die neuen Lichtstelen bestellt seien, die Lieferung sich aber verzögere: „Wir sind optimistisch, dass es im Frühjahr über die Bühne geht.“ Auf Nachfrage erläuterte sie, dass die vorhandenen Straßenlaternen aufgrund ihres Alters nicht für das Konzept umgerüstet werden könnten: Neue LED-Leuchtmittel könnten nicht einfach installiert werden, dafür müsse jeweils ein neuer Lampenkopf montiert werden. Vor allem aber sei es nicht möglich, die Lampen für die intelligente Lichtsteuerung zu nutzen, bei der die Leuchtstärke automatisch daran angepasst wird, wie viel Verkehr gerade am Standort der Lampe herrscht. Die alten Laternen würden zunächst beim Bauhof eingelagert, um sie später zu veräußern oder, wie Arbeitskreismitglied Andreas Albers anregte, zumindest teilweise Sulinger Vereinen zur Verfügung zu stellen.

Im Zusammenhang mit dem Lichtkonzept steht auch die Beleuchtung der Skulptur „Mensch“ an ihrem neuen Platz im Verkehrskreisel in der Sulinger Innenstadt. Bei einem Ortstermin Ende Oktober habe sich herausgestellt, dass es nicht möglich sei – wie ursprünglich geplant – ein LED-Leuchtband umlaufend an den Kanten der Skulptur anzukleben. Stattdessen müsse ein U-Profil angebracht werden, in dem das Leuchtband verläuft; dazu sei aber auch die Zustimmung des Künstlers Werner Sünkenberg notwendig. Die Strahler am Fuß der Skulptur müssten noch versetzt werden, ergänzte der Bürgermeister, und der weiße Stromkasten dort „soll wieder verschwinden.“

Skulptur „Mensch“ ins rechte Licht rücken

Bezüglich der Neugestaltung des Bereichs rund um den Froschbrunnen teilte Wiebke Blohm mit, dass es ein neues Förderprogramm des Bundes zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel gebe, die Stadtverwaltung habe eine Bewerbung eingereicht. Die Sanierung der Langen Straße auf ganzer Länge wäre für dieses Programm zu umfangreich gewesen, aber dieses Vorhaben sei unabhängig davon aufgenommen worden in ein anderes Programm zur Städtebauförderung.

Im Zuge der Umgestaltung der Langen Straße liege zudem ein Konzept vor für den Neuen Markt, das unter anderem die Installation eines in den Stadtfarben Gelb und Rot beleuchtbaren Wasserspiels, Anpflanzungen und das Aufstellen eines Spielpunktgeräts umfasst; Kosten: etwa 590 000 Euro. Zu klären sei im Vorfeld noch die Eigentumsfrage, empfahl Arbeitskreis-Mitglied Helmut Weiß: Die Fläche des Neuen Marktes befinde sich in privater Hand.

Dritter Punkt im Bericht von Wiebke Blohm war das Stadtmobiliar. Für Gestaltungselemente in der Innenstadt wie Sitzbänke, Mülleimer oder Poller soll ein Katalog festgelegt werden, aus dem bei künftigen Anschaffungen ausgewählt wird, um ein einheitliches Straßenbild zu erreichen (wir berichteten). Eine von einem Planungsbüro erstellte Gestaltungsfibel liege vor, laut Wiebke Blohm soll sie im Mai in den entsprechenden Gremien beraten werden.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Was bei einem Kaiserschnitt auf Frauen zukommt

Meistgelesene Artikel

Sulingen soll kein „weißer Fleck“ bleiben bei der Bahnanbindung

Sulingen soll kein „weißer Fleck“ bleiben bei der Bahnanbindung

Sulingen soll kein „weißer Fleck“ bleiben bei der Bahnanbindung
Keine Diepholzer Firma ruft Corona-Hilfen ab

Keine Diepholzer Firma ruft Corona-Hilfen ab

Keine Diepholzer Firma ruft Corona-Hilfen ab
Abschied vom „Café in Sulingen“ nach 32 Jahren

Abschied vom „Café in Sulingen“ nach 32 Jahren

Abschied vom „Café in Sulingen“ nach 32 Jahren
17 Tempotafeln messen in Weyhe die Geschwindigkeit

17 Tempotafeln messen in Weyhe die Geschwindigkeit

17 Tempotafeln messen in Weyhe die Geschwindigkeit

Kommentare