Benefizaktion der Mitarbeiter des „Studiofünf“

2 500 Burpees – Schwitzen für das Hospiz Zugvogel

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Trainer Klaus Reinel (links), Ideengeber der Benefizaktion, mit dem Geschäftsführer des „Studiofünf“, Jannis Rochner.

Sulingen - Klaus Reinel ist ehemaliger Bundesbeamter, hat in der Leitung von Sport- und Fitnesskursen im „Studiofünf“ nach dem Erreichen des Pensionsalters eine neue Aufgabe gefunden. Jannis Rochner, Geschäftsführer des Fitness-Studios, nennt den Schwafördener freundschaftlich „Die Maschine“. Von Reinel stammt die Idee der Benefizaktion zugunsten des Hospizes Zugvogel, die die Mitarbeiter von „Studiofünf“ für Sonnabend, 1. Dezember, planen – und für die sie noch Mitstreiter suchen.

Seit zwei Jahren verstärkt Klaus Reinel das Trainerteam im „Studiofünf“. „Seit der Pensionierung“, erklärt er. Der Schwafördener verweist neben der Übungsleiter-C-Lizenz auf diverse erfolgreich abgeschlossene Prüfungen im Kampfsport. Er boxte in den 70-er Jahren für den SV Falke Wehrbleck, spielte bei den „Falken“ in der Bezirksklasse Fußball. Heute leitet er in dem Sulinger Studio unter anderem Total-Body-Workout-Kurse. „Ein Kraft- und Ausdauertraining mit Elementen aus dem Kampfsport“, erklärt der Trainer. „Dafür, dass es ein sehr hartes Training ist, wird es sehr gut angenommen“, weiß Studio-Geschäftsführer Rochner.

Ständig wiederkehrende Elemente in den Total-Body-Workout-Kursen Reinels sind Burpees – und damit Liegestütz-Streck-Sprünge. Und genau diese Burpees stehen im Mittelpunkt der Benefizaktion am 1. Dezember. Klaus Reinel: „Wir suchen Mixed-Teams, bestehend aus zwei Frauen und drei Männern, die als Mannschaft in einem Zeitraum von maximal fünf Stunden insgesamt 2500 Burpees schaffen, wobei immer nur einer im Team arbeiten darf.“ Wie viele Burpees ein einzelnes Teammitglied absolviert, sei nebensächlich. „Wichtig ist, dass die Mannschaft in der Summe auf 2500 kommt. Der Teamgedanke steht im Vordergrund.“

Jannis Rochner spricht von drei bis vier Gruppen, die sich bisher angemeldet hätten. Und: „Es dürfen ruhig noch ein paar mehr werden, die für den guten Zweck schwitzen wollen; auch Einzelpersonen. Wer das unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.“

Er, Rochner, und Klaus Reinel seien unterwegs gewesen, um Sponsoren für die Teilnehmer der Benefizaktion zu gewinnen. „Wenn alles klappt, alle Teams die Challenge schaffen, dann kommt nach aktuellem Stand ein vierstelliger Betrag zusammen, den wir dem Hospiz zur Verfügung stellen.“ Jannis Rochner: „Wir freuen uns natürlich nicht nur über weitere Teilnehmer, sondern genauso über weitere Sponsoren.“

Auf die Idee der Benefizaktion sei Reichel beim Lesen einer Fachzeitschrift gekommen. „In den USA wurde so etwas mal gemacht. Ich dachte dann, das können wir auch.“ Bei Jannis Rochner habe er mit dem Vorhaben offene Türen eingerannt.

Der möchte aus der Benefizaktion als Event gestalten, zu der auch Zuschauer ausdrücklich erwünscht sind. „Wir starten an dem Sonnabend um 12 Uhr. Und dann geht das bis 17 Uhr.“

Gegen 17.30 Uhr soll dann der Spendenscheck an die Mitarbeiter des Hospizes übergeben werden. „Das wird ein cooles lokales Ding.“

oti

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