Am Markt

Petra Wortmann stellt Atelier „Streiflichter“ mit Ausstellungseröffnung vor

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Ausstellungseröffnung „Streiflichter“: Petra Wortmann stellt am Sonnabend ihr Atelier am Kleinen Markt der Öffentlichkeit vor.

Sulingen - Was Heinz Wösten vor Jahresfrist ankündigte, setzt Lebensgefährtin Petra Wortmann jetzt in den Räumen des Fotostudios Wösten am Kleinen Markt in Sulingen in die Tat um: Im Obergeschoss des Studios bezieht die Malerin ihr Atelier. Am Sonnabend, 6. Oktober, stellt die Künstlerin im Rahmen einer Ausstellungseröffnung sich und ihre neuen (Arbeits-) Räume vor.

Die Ausstellung heißt „Streiflichter“. Beginn der Eröffnung ist um 11 Uhr. Einführende Worte spricht Clemens Niewöhner. Bis zum 31. Dezember kann die Ausstellung mittwochs und freitags jeweils in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, zusätzlich donnerstags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr und sonnabends in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr besichtigt werden.

Petra Wortmann male am liebsten realistisch, sagt sie. Gerne verwende sie Acrylfarben, gerne auch in mehreren Schichten. „So entstehen die Schattierungen, die ich schätze.“

Die Künstlerin stammt ursprünglich aus der Region Osnabrück, wuchs in Sulingen auf. Die Wege zur Kunst erschlossen sich über ihr Studium: Kunsterziehung für das Lehramt.

Bis vor zehn Jahren habe sie überwiegend zum Zeitvertreib zu Pinsel und Farbe gegriffen („Malen entspannt“). Dann fesselte sie die Malerei immer mehr.

„So richtig“ auf den Geschmack gekommen sei sie nach der Visite einer Bilderausstellung im Fachwerkhaus am Meierdamm in Sulingen. Sie besuchte danach eine Art Grundlagen- und Findungskursus bei Freystil in Vechta; eine der ersten Malschulen Deutschlands. Einmal die Woche pendelte Petra Wortmann in den Nachbarlandkreis – und das über die Dauer von drei Monaten. Danach schloss sie sich einer der Ateliergemeinschaften, die an der Malschule beheimatet sind, an. „Der Kontakt und der Austausch mit anderen Künstlern sind mir wichtig“, sagt sie. „Das war es, was ich gesucht hatte.“

Die Motive, die die ehemalige Lehrerin wählt, sind so vielschichtig wie die Acrylfarben auf den Leinwänden im Atelier. „Licht und Schatten fesseln mich nicht nur in der Bildgestaltung, sondern auch inhaltlich.“

Waldmotive erzählen von ausgedehnten Spaziergängen in der Natur, aber auch von Gefahren. Das Motiv aus einem Boxkampf steht für Körperbeherrschung und Disziplin, auch für Gewalt.

Das Portrait eines ergrauten Mannes habe es ihr besonders angetan, sagt Petra Wortmann. Es soll Justo Gallego Martínez darstellen. Martinez ist ein ehemaliger spanischer Mönch, der seit 1961 eine Kirche in Mejorada del Campo errichtet; nahezu allein.

Von ihm hatte die Künstlerin in einer Fachzeitschrift gelesen. Eine der in der Zeitschrift abgebildeten Fotografien wählte sie als Vorlage. „Ich bin vielseitig interessiert“, sagt Petra Wortmann. Was sich auch in der Ausstellung widerspiegelt. „Streiflichter.“

oti

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