Besuch beim Bürgermeister

Sternsinger ab Samstag im Sulinger Land unterwegs

Der Bürgermeister lauscht drei Sternsingern.
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Die Sternsinger Stefan Meyer und seine Kinder Benedikt und Anna empfing Bürgermeister Patrick Bade am Donnerstag vor dem Sulinger Rathaus.

Sulingen – „Der König wünscht den Bürgermeister zu sprechen“: Die Gelegenheit für eine Anmeldung der humorvollen Art ließ sich Stefan Meyer am Donnerstag nicht entgehen, als er in seiner Rolle als Sternsinger dem Sulinger Rathaus einen Besuch abstattete.

Traditionell am Dreikönigstag erfolgte die Visite beim Sulinger Verwaltungschef, um Spenden zu sammeln und im Gegenzug das Gebäude mit der Segensbitte „C+M+B“ und der Jahreszahl zu versehen. Nachdem im Vorjahr aufgrund der Pandemie ausschließlich Erwachsene im Zuge der Aktion unterwegs waren, ließ sich Stefan Meyer in diesem Jahr von seinen Kindern Anna (acht Jahre) und Benedikt (fünf Jahre alt) begleiten. Sulingens Bürgermeister Patrick Bade empfing sie mit Süßigkeiten, bevor die Gruppe weiterzog zum „Grünen Zentrum“.

Auch in diesem Jahr erfolgt das Sternsingen unter an Corona angepassten Bedingungen. So wird auf das eigentliche Singen von Liedern verzichtet und nur ein Text zum Zweck der Spendensammlung verlesen. Auch betreten die Sternsinger die Häuser nicht und bleiben vor der Tür.

Sechs Teams besuchen rund 70 Haushalte

Eigentlicher Auftakt des Sternsingens ist eine Andacht in der katholischen Kirche Mariä Heimsuchung in Sulingen am Samstag. Anschließend werden laut Stefan Meyer sechs Teams etwa 70 Haushalte im Sulinger Land aufsuchen. Eine Gruppe bestehe jeweils aus einer Familie sowie einem weiteren Kind. Getragen wird die Aktion vom katholischen Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Dennoch sei es keine rein katholische Angelegenheit, betont Stefan Meyer: „Bei uns sind auch evangelische Kinder dabei“, und es gebe auch Gegenden, in denen es eine ökumenische Veranstaltung sei.

Geplant sei, in den nächsten Jahren die Aktion nicht auf das Rathaus, Behörden und Privathäuser zu beschränken – auch der Besuch bei Unternehmen sei denkbar. „Wir wollen das ausweiten, wenn die Umstände es wieder zulassen.“

Gesundheitsprojekte für Kinder in Afrika werden unterstützt

In diesem Jahr steht bei der Spendensammlung die Gesundheit von Kindern im Vordergrund. Anhand von Beispielprojekten aus Ägypten, Ghana und dem Südsudan soll gezeigt werden, wie sich die Gesundheitssituation von Kindern auf dem afrikanischen Kontinent verbessern lässt.

Die „Aktion Dreikönigssingen“ hat nach Angaben des Kindermissionswerks seit 1959 für Projekte weltweit 1,23 Milliarden Euro an Spenden gesammelt, alleine im vergangenen Jahr – trotz Pandemie – rund 38,2 Millionen Euro.

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