„Startschuss“ für die neue Saison

48 Radler beim Auftakt der öffentlichen Fahrradtouren der Stadt Sulingen

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Die Radler brechen auf, vorneweg Wilfried Stelter mit Signalweste.

Sulingen - Eine recht dichte Wolkendecke, es hat sporadisch genieselt – nicht die besten Vorzeichen für den Auftakt der öffentlichen Fahrradtouren 2017 der Stadt Sulingen am frühen Samstagnachmittag. Könnte man meinen. Aber Organisator Wilfried Stelter findet schon 20 Minuten vor dem Start reichlich Abnehmer für den Streckenplan der 30-Kilometer-Tour.

Vom Treffpunkt, dem Parkplatz des kirchlichen Friedhofs an der Lindenstraße (Suletal-Parkplatz), führt die Route abseits der Bundesstraße 61 über Barenburg, dann um Scharringhausen herum nach Kirchdorf. Und nach dem Kaffeetrinken auf östlicher Strecke so richtig durchs Grüne, am Sulinger Moor entlang über Lindern zurück. Geradelt wird auf eigene Gefahr, erinnern die „Spielregeln“ am Kartenrand. „Kann ich fürs ganze Jahr schon den Flyer haben?“ Kann der Pedalritter, auch die Übersicht der Mini-, Kurzstrecken-, Ganztags- und, in Kooperation mit der „Fahrrad-Welt“, Elektro-Touren für „E-Biker“ hat Stelter vorrätig. Die Prospekte sind unter anderem im Rathaus und in der Stadtbücherei erhältlich.

Mittlerweile nutzt ein Drittel E-Bikes und Pedelecs

Direkt im Sattel oder per Auto reisen immer mehr Teilnehmer an. Wilfried Stelter blickt sich um, sieht überwiegend bekannte Gesichter. „Ich schätze, dass über 40 mitkommen. Zur Hälfte Sulinger, zur Hälfte Auswärtige, viele aus Schwaförden, aber auch aus Bassum, aus Wagenfeld sind öfter welche dabei – und Lemförde“, ergänzt Stelter mit Blick auf Manfred Nubbemeyer. „Das klappt hier immer hundertprozentig mit der Organisation“, lobt der Lemförder, „wenn wir gleich losfahren, dann weiß man in der Gaststätte schon, wie viele Leute wir sind.“ In diesem Fall im „Café Klönschnack“ in Kirchdorf. Auch wenn es, bei den Ganztagstouren, ums Mittagessen geht, sind die Gastronomen flexibel, hat Wilfried Stelter festgestellt. „Wir bestellen beim Aufbruch telefonisch. Meistens Schnitzel, das mögen alle.“

Gemütliches Tempo ist angesagt, es wird niemand „abgehängt“ und alle zehn Kilometer gibt es eine Verschnaufpause. Bei den Ausfahrten, bei denen elektrischer Antrieb nicht Programm ist, nutzen laut Stelter mittlerweile etwa ein Drittel der Teilnehmer E-Bikes und Pedelecs. Die waren bei den ersten öffentlichen Fahrradtouren der Stadt noch nicht en vogue. „Das war 2002, die Initiative ging damals Wilhelm Paschke und Egon Nerger aus“, erinnert sich Astrid Ellmers, die über Jahre die Touren seitens der Stadtverwaltung betreute und am Samstag beim Saisonstart mitfährt. Auch Heinrich Schlüterbusch habe sich dann bei der Organisation der Touren sehr engagiert, ergänzt Wilfried Stelter.

Wünschenswert: Familientouren

Es gehe immer noch darum, „Leute zusammenzubringen, die gerne Fahrrad fahren“, nennt Sabine Kammacher, heute im Rathaus für die öffentlichen Fahrradtouren zuständig, den Grundgedanken. Den Einsatz der ehrenamtlichen Tour-Organisatoren, die über viele Jahre dabei sind, weiß sie sehr zu schätzen. „Frisches Blut“ sei aber stets willkommen, „wir können die Mini-Touren leider nicht mehr komplett anbieten. Es wäre auch schön, wenn sich mal Eltern melden würden, die mit ihren Kindern Fahrrad fahren und vielleicht Touren für junge Familien organisieren könnten.“

Auf dem Suletal-Parkplatz fällt der „Startschuss“, vorneweg radelt Wilfried Stelter mit Signalweste. 1, 2, 3... 48 Teilnehmer sind beim Saisonauftakt 2017 dabei.

ab

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