Fusion der Volksbanken: Arbeitskreise arbeiten an Details

„Stärkung des Südkreises“

+
Erläuterte den Vertretern die Hintergründe der Fusion: Jörn G. Nordenholz, Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank eG Sulingen.

Sulingen - Am Tag eins nach der Vertreterversammlung der Volksbank eG Sulingen und der Zustimmung der Mitgliedervertreter zur Verschmelzung mit der Volksbank Diepholz-Barnstorf, Dienstagabend im Stadttheater (wir berichteten), laufen die Vorbereitungen der Verschmelzung weiter.

Laut Vorstandsvorsitzendem Jörn G. Nordenholz soll der Prozess formaljuristisch im Juni kommenden Jahres rückwirkend zum 1. Januar abgeschlossen werden. Laut Susann Sudmeyer, Personalentwicklerin der Volksbank eG Sulingen, habe man aus den Reihen der Mitarbeiter beider Banken zwischenzeitlich Arbeitskreise gebildet, die sich mit Detailfragen beschäftigen; etwa der Installation zusätzlicher Nummernkreise für die Konten der bisherigen Kunden der Volksbank Diepholz-Barnstorf. Die Genossenschaftsbank in Sulingen bildet das juristisch übernehmende Institut. Die technische Fusion, bei der die Kunden- und Kontobestände der beiden Häuser zusammengeführt werden ist nach Unternehmensangaben für den 16. Juni 2018 geplant.

Begleitet wurde die Vertreterversammlung der Volksbank eG Sulingen am Dienstag im Theater der Stadt Sulingen unter anderem durch Dr. Thomas Schulze, Bürgermeister der Stadt Diepholz. Schulze, zukünftig Mitglied des Aufsichtsrates der dann neuen Volksbank e.G.: „Ich freue mich über die Zustimmung der Verschmelzung, deren Prozess ich von Anfang an unterstützt habe. Ich glaube, dass wir für unsere gemeinsame Bank eine gute Zukunft finden werden.“

Leistungsfähigkeit der Banken ausbauen

Der Volkswirt sprach gegenüber den Vertretern von einer Stärkung des Südkreises Diepholz: „Da dürfen wir ruhig ein wenig selbstbewusst sein; auch oder insbesondere gegenüber dem Norden des Landkreises. Wenn wir hier im Süden die Kräfte bündeln können, dann ist das gut.“

Vorstandsvorsitzender Jörn G. Nordenholz hatte eingangs der Vertreterversammlung noch einmal auf die Notwendigkeit der Verschmelzung hingewiesen. Themen wie Niedrigzinsumfeld, Investitionen in die Weiterentwicklung der Digitalisierung, Regulatorik, verändertes Kundenverhalten und der Wettbewerb würden für eine Bündelung der Kräfte im Südkreis Diepholz sprechen. „Es geht darum, die Leistungsfähigkeit der Banken auszubauen, um die Wünsche, die die Kunden haben, auch weiterhin erfüllen zu können.“

Spezialisierung der Mitarbeiter

Nordenholz nannte unter anderem den Ausbau der Spezialisierung der Mitarbeiter und den Ausbau des Kreditgeschäftes. „Momentan ist es so, dass einige der Kredite, die wir bereitstellen, aufgrund der Größe vermittelt werden müssen. Die Kollegen aus Diepholz und Barnstorf stehen vor den gleichen Herausforderungen. Damit wandern auch die Erträge an Verbundpartner wie die DZ-Bank. Mit einer größeren Bank können wir auch größere Geschäfte wieder darstellen.“

Das künftige Vorstandsgremium setzt sich aus Vorsitzendem Jörn G. Nordenholz, Torsten Blietschau (beide Sitz in Sulingen), Jürgen Düver (Sitz Barnstorf) und Heinrich Gödke (Sitz Diepholz) zusammen. - oti

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

Das sind die teuersten Promi-Flitzer aller Zeiten

Das sind die teuersten Promi-Flitzer aller Zeiten

Pferdestall-Großbrand in Hanstedt

Pferdestall-Großbrand in Hanstedt

Meistgelesene Artikel

Bundeswehr spendet Schutzhütten aus Flüchtlings-Projekt

Bundeswehr spendet Schutzhütten aus Flüchtlings-Projekt

Seit 50 Jahren „Gesund und fit für Frauen“ mit Doris Kuhn

Seit 50 Jahren „Gesund und fit für Frauen“ mit Doris Kuhn

Ende der Ära Landfrauenchor Sulingen

Ende der Ära Landfrauenchor Sulingen

Lisa Hermjohannes und Leonie Sander gewinnen

Lisa Hermjohannes und Leonie Sander gewinnen

Kommentare