Stadtschülerrat bildet Arbeitsgruppen / Satzung ist in Vorbereitung

Schulübergreifende Projekte

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Vertreter der Lindenschule, der Carl-Prüter-Oberschule und des Gymnasiums beim Treffen des Stadtschülerrates.

Sulingen - Von Kristina Sirjanow. Vertreter der Lindenschule, der Carl-Prüter-Oberschule und des Gymnasiums sitzen an einem Tisch. Der Auslöser für die Zusammenkunft: die Planungen erster Aktivitäten des Sulinger Stadtschülerrates. Das neu formierte Gremium befindet sich seit Anfang des Jahres in der Findungsphase. Bei einem internen Treffen in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums „JoZZ“ besprachen Mitglieder und Unterstützer ihre Pläne und Ideen für die weitere Vorgehensweise.

Auf dem Programm steht demnächst unter anderem die Erarbeitung einer Satzung. Auf Vorschlag des Gymnasiallehrers Marc Küpker wird sie von der Arbeitsgruppe formuliert, die bereits Erfahrungen aus der Schülervertretung des Gymnasiums mitbringt. Markus Liebs, Themenpate Kommunikation und Kooperation des Bürgerbeteiligungsprozesses „Wir sind Sulingen 2.029“, bot der Arbeitsgruppe seine Unterstützung an.

Gesa Roggenbuck, Schulsprecherin des Gymnasiums, stellte während des Treffens die Ergebnisse einer Abfrage möglicher schulübergreifender Projekte vor, die am Gymnasium durchgeführt wurde. Mehrheitlich präferieren die Jugendlichen Musik- und Sportveranstaltungen. Projekttage seien beliebt. Roggenbuck schlägt einen außerschulischen Veranstaltungsplan vor, der aus den Wünschen der Schülerinnen und Schüler resultiert.

Die zehn Schülervertreter diskutierten mit Lore Schmusch, Schulleiterin der Lindenschule, und Ute Lüßmann, Leiterin des Gymnasiums, über ein schulübergreifendes Angebot an Arbeitsgemeinschaften. „Dabei ergeben sich mehr Möglichkeiten für die Schüler, ihre Interessen zu verwirklichen“, sagte Ute Lüßmann, „Gymnasiasten können dann beispielsweise an einer Koch-AG in der Carl-Prüter-Schule teilnehmen.“ In den Ergebnissen der Umfrage wird der Wunsch nach einem außerschulischen Versammlungsort deutlich: Zentral solle er sein, eine gute Busanbindung haben und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten.

Stadtjugendpfleger Axel Diekmann: „Das Jugendzentrum bietet für junge Menschen die optimalen Voraussetzungen für einen Treffpunkt.“ Diekmann versicherte: „Wir wollen der Sulinger Jugend den Rücken stärken.“

Markus Liebs stellte heraus, dass sich Bürgermeister Dirk Rauschkolb bereit erklärt habe, die Vorhaben des Gremiums positiv zu begleiten.

Bei der Suche nach einem öffentlichen Treffpunkt im Freien, empfiehlt Liebs, den Bereich des Stadtsees in Betracht zu ziehen. Die Arbeitsgruppe „Öffentlicher Versammlungsort“ ist fortan dafür zuständig, eine geeignete Umgebung für den außerschulischen Treff in den Sommermonaten zu schaffen. In den Wintermonaten wird man sich im „JoZZ“ treffen.

Andere Mitglieder der Interessenvertretung planen eine „Schools out-Party“ im Freibad. Durch Arbeitsgruppen und einer guten Organisation werden bald die ersten Resultate des Stadtschülerrates sichtbar werden.

Gesa Roggenbuck: „Die ganz großen Projekte werden bis zu den Sommerferien dieses Jahres noch ausbleiben, dennoch wollen wir aber bis dahin schon etwas Greifbares erreicht haben.“

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