Stadt Sulingen ehrt Heinrich Iloge und Helmfried Kesten

Zwei „Männer der Tat“

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Ehrungen verdienter Bürger der Stadt Sulingen beim Neujahrsempfang (v.l.): Bürgermeister Dirk Rauschkolb, Margret Ihloge, Heinrich Iloge, Marion Kesten und „Helmi“ Kesten.

Sulingen - Die Stadt Sulingen würdigt im Rahmen des Neujahrsempfangs vorbildliches Engagement verdienter Bürger. In diesem Jahr zeichnete Bürgermeister Dirk Rauschkolb im Namen von Rat und Verwaltung Heinrich Iloge und Helmfried („Helmi“) Kesten aus. Die Ehefrauen der Geehrten schloss er explizit in seinen Dank ein.

Respekt und Anerkennung verdiene Heinrich Iloge für jahrzehntelanges Wirken. Er habe sich für das Wohl der Stadt Sulingen eingesetzt und maßgeblich an der Entwicklung der Ortschaft Lindern mitgewirkt.

Heinrich Iloge hatte seine ehrenamtliche „Laufbahn“ in den 1950er Jahren als Viehzähler in den damaligen Gemeinden Lindern, Klein Lessen und Groß Lessen begonnen. Er hatte stets ein offenes Ohr für die Einwohner, die ihm großes Vertrauen entgegenbrachten und ihn mit immer neuen ehrenamtlichen Aufgaben betrauten.

1961 wurde er Gruppenführer in der Ortswehr Lindern, von 1966 bis 1991 amtierte er als stellvertretender Ortsbrandmeisters. 31 Jahre war Iloge Präsident des Schützenvereins Gaue und Umgebung. Ab 1972 engagierte er sich im Ortsrat Lindern, von 1991 bis 2006 als Bürgermeister. In den Jahren 1985/1986 gehörte er der FDP-Fraktion im Stadtrat an, ab 1986 war er Bürgervertreter im Straßen- und Umweltausschuss. Einige Jahre wirkte Iloge als Schiedsmann.

Große Verdienste erwarb sich der heute 86-Jährige durch seine Mitarbeit an der Chronik der Ortschaft Lindern. Private Belange hätten oft zurückstehen müssen, aber er sei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stets mit „Lust und Liebe“ nachgegangen, versicherte Heinrich Iloge.

Auch für Helmi Kesten (71) war und ist ehrenamtliches Engagement eine Selbstverständlichkeit. Bürgermeister Rauschkolb bescheinigte ihm ein „ruhiges Gemüt und unermüdlichen Fleiß“: Kesten gelte als gute Seele in allen Vereinen und Institutionen, in denen er mitwirke.

Im Mittelpunkt stehe seine Arbeit in der Feuerwehr Sulingen, in der er seit 46 Jahren ununterbrochen aktiv ist. Rauschkolb: „Kesten war nicht nur bei Brandeinsätzen stets einer der ersten, sondern auch bei der Bergung und Rettung von Verkehrsopfern.“ Von 1997 bis 2002 bekleidete er das Amt des Ortsbrandmeisters, seit 2013 ist er Stadtkameradschaftsältester.

Der Musikliebhaber trat 1968, kurz nach seinem Zuzug nach Sulingen, als Trommler in den Spielmannszug Sulingen ein, war ab 2010 im „Spielmannszug der Ehemaligen“ aktiv. Im Schützenverein Sulingen war er lange Jahre Schieß- und Pressewart.

Während seiner 32-jährigen Beschäftigung bei der Stadt Sulingen als „Kraftfahrer, Kfz-Mechaniker, Drucker, Hausmeister und Bote“ habe Kesten vieles auf dem „kleinen Dienstweg“ erledigt und so vielen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen die Arbeit erleichtert, unterstrich Rauschkolb.

Seit 2008 organisiere „Helmi“ Kesten jährlich mindestens eine städtische Fahrradtour, er gehöre außerdem der Arbeitsgruppe „Sulinger Ehrenamtstag“ an.

Kesten stehe nie an erster Stelle, sei aber immer da, wo es etwas zu tun gebe, lobte Rauschkolb den „Mann der Tat“ für „Fleiß, Bescheidenheit und unkomplizierte Hilfsbereitschaft.“

mks

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