Wöchentliche Schnelltests für alle

Sporthalle der Grundschule Sulingen wird Corona-Testzentrum

In der Sporthalle der Grundschule Sulingen stehen (von links) Schulleiter Heiko Reese, Nicole Kossinna (Leiterin des Teams Ordnungswesen im Fachbereich III), Simon Becker, Theres Mattke (beide mobiles Impfteam DRK), Bürgermeister Dirk Rauschkolb und Ingo Löhmann (Leiter Bereitschaftswesen DRK).
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Die räumlichen Möglichkeiten in der Sporthalle der Grundschule Sulingen für das Testzentrum besprachen vor Ort (von links) Schulleiter Heiko Reese, Nicole Kossinna (Leiterin des Teams Ordnungswesen im Fachbereich III), Simon Becker, Theres Mattke (beide mobiles Impfteam DRK), Bürgermeister Dirk Rauschkolb und Ingo Löhmann (Leiter Bereitschaftswesen DRK).

Sulingen – Neue Wege in der Pandemie gehen nun der Kreisverband Diepholz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Stadt Sulingen: Ab der kommenden Woche wird in der Sporthalle der Grundschule an der Straße „Am Deepenpool“ ein allgemeines Corona-Testzentrum eingerichtet.

Bisher bot das DRK in seiner Immobilie an der Südstraße 51 Mitarbeitern der städtischen Einrichtungen die Möglichkeit, sich auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus testen lassen. Im neuen Impfzentrum werde es Schnelltests nicht nur für das Stadtpersonal geben, sondern für alle Menschen, die sich testen lassen wollen, kündigt Bürgermeister Dirk Rauschkolb an. Dafür sei das DRK-Haus aber nicht groß genug, deswegen habe die Stadt nach einer Alternative gesucht. Getestet wird in der Sporthalle am Donnerstag, 8. April, ab der Folgewoche dann jeden Mittwoch, jeweils von 8 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung sei nicht nötig. „Wir sind dankbar, dass zusammen mit dem DRK diese Testmöglichkeit geschaffen wird“, so der Bürgermeister.

Die Halle wird jedoch nicht nur als Testzentrum dienen, sondern auch der neue Standort für die dezentrale Impfung sein. Während in der Woche nach Ostern im DRK-Haus noch die restlichen Impfungen für die Gruppe der Senioren im Alter ab 80 Jahren verabreicht werden, wird das Impfteam des DRK künftig in der Grundschulsporthalle tätig.

Testzentrum ab 8. April für alle Testwilligen

Simon Becker und Theres Mattke aus der Leitung der mobilen Impfteams des DRK nahmen zusammen mit Ingo Löhmann (Leiter Bereitschaftswesen des DRK) am Mittwoch die Gegebenheiten vor Ort in Augenschein. Danach erfolgt der Zugang über den Parkplatz; im vorderen Drittel der Halle werden die Information und der Wartebereich eingerichtet, und im größeren Teil des Gebäudes baut das DRK vier Impfstrecken auf. Außerhalb der Impfungen und der Testtage kann der vordere Teil der Halle weiter für den Schulsport genutzt werden.

Wie bei der Altersgruppe „Ü 80“ hat die Stadtverwaltung auch die Einwohner im Alter ab 70 Jahren angeschrieben, die noch keinen Termin im Impfzentrum in Bassum erhalten haben. Von dieser Gruppe mit mehr als 1 200 Personen habe der Landkreis 474 Menschen für die dezentrale Impfung gemeldet. Sie erhalten von der Stadtverwaltung ein Schreiben mit einem Impftermin; ohne einen solchen Brief ist keine Impfung vor Ort möglich.

Dezentrale Impfungen für die Altersgruppe „Ü 70“ nur mit Termin

Auch diese Größenordnung sei für das DRK-Haus nicht darstellbar, erläutert Dirk Rauschkolb, daher mache es keinen Sinn, für das Testen und das Impfen zwei Örtlichkeiten vorzuhalten. Für die Sporthalle habe sich die Verwaltung bewusst entschieden, denn „das ist eine der schönsten Einrichtungen in Sulingen.“

Aus der Gruppe „Ü 70“ würden jeweils 40 Personen pro halbe Stunde zur Impfung eingeladen, erläutert Simon Becker. Alle anderen Personen, die aufgrund eines ärztlichen Attests in die Impfgruppe 2 fallen, erhielten weiterhin ihre Impfung im Impfzentrum in Bassum.

Angesichts der steigenden Zahl der Impfungen stocke das DRK auch sein Personal auf: Aktuell habe der Kreisverband rund 100 Mitarbeiter nur für die Impfungen, und momentan würden pro Wochen fünf bis zehn weitere Mitarbeiter eingestellt. „Wir freuen uns, diese Arbeit machen und damit dem Landkreis und den Kommunen helfen zu dürfen, damit wir gemeinsam aus der Pandemie herauskommen“, so Simon Becker. „Die Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Impfzentrum, DRK und Kommunen ist wirklich gut – jeder hat seinen Bereich und tut, was er kann.“

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