Sportfunktionsgebäude mit TuS-Clubhaus: Überlegungen zum Wiederaufbau

Brandsanierung beginnt

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Das Sportfunktionsgebäude mit Clubhaus des TuS Sulingen im Sportpark wird für die Brandsanierung eingerüstet.

Sulingen - Es tut sich was am durch das Feuer in der Nacht zum 13. Dezember erheblich beschädigten Sportfunktionsgebäude mit Clubhaus des TuS Sulingen: Seit Anfang der Woche wird es eingerüstet, die Stromversorgung wurde reaktiviert und die Brandsanierung soll beginnen. „Den Auftrag dafür haben wir an die Fachfirma Klaus Lorenz GmbH mit Hauptsitz in Bremen vergeben“, teilte Bürgermeister Dirk Rauschkolb am Mittwoch auf Anfrage mit.

„Unter den Bewerbern hat das Unternehmen auf uns den versiertesten Eindruck gemacht. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Arbeiten in rund sechs Wochen abgeschlossen sein werden.“ Dabei gehe es zunächst darum, zu überprüfen, was sich durch den Brand an Schadstoffen an den Wänden abgelagert hat und sicherzustellen, dass die noch nutzbare Gebäudesubstanz vor weiteren Schäden durch Frost oder Wasser geschützt wird, also unter anderem auch, das durch den Brand zerstörte Dachgeschoss abzudichten.

Wie geht es dann weiter? „Man kann davon ausgehen, dass das Gebäude an derselben Stelle wieder aufgebaut wird“, stellt Dirk Rauschkolb fest. So, wie der 1990 errichtete Bau bislang konzipiert war, „war er vernünftig genutzt und durchdacht. Aber man wird sich sicher Gedanken machen, ob man etwas anders machen kann.“ Beispielsweise habe der Platzwart, der mit seiner Familie im Obergeschoss wohnte, bereits angekündigt, dass er nicht wieder in das Sportfunktionsgebäude einziehen möchte. „Also gilt es zu überlegen, was man mit dem Wohnraum macht – braucht der Hausmeister eine Werkstatt, was ist mit den Umkleiden des TuS Sulingen?“ Dazu werde es jetzt Gespräche mit dem Vorstand des Turn- und Sportvereins geben. Für den Wiederaufbau „wollen wir den Weg gehen, der der schnellste ist, das ist für den Verein und auch für den Pächter der Gastronomie wichtig.“ In diesem Sinne könne er sich vorstellen, dass der TuS als Bauherr fungiert, der nicht an langwierige Ausschreibungsverfahren gebunden ist. „Dafür müsste Politik aber zunächst grünes Licht geben.“

TuS-Präsident Volker Wall erklärte am Mittwoch im Gespräch mit der Redaktion, dass man sich im Verein dazu Gedanken gemacht habe – „es ist noch nicht abschließend abgestimmt, aber die Tendenz ist, dass wir es machen würden.“ Bereits seit Längerem bestehe der Wunsch, die Umkleidekabinen zu erweitern, „der Bedarf ist größer geworden. Man könnte das Dachgeschoss in Gänze betrachten, vielleicht noch zwei Umkleidekabinen dort unterbringen.“ Aus Volker Walls Sicht macht es „auf jeden Fall Sinn, eine der Wohnungen im Dachgeschoss zu erhalten, die Mieteinnahme ist für den Verein nicht unwichtig.“ ab

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