Scheck über 10.000 Euro

Spende für das Hospiz hilft Lücke zu schließen

Spendenübergabe: Joachim von der Osten, Annegret Stieglitz (beide Trägergesellschaft, Petra Brackmann und Berngard Schröder (Trägergesellschaft), Gerard und Hannelore Meindertsma sowie Palliativmediziner Gerd Altrogge (von links).

Sulingen - Einmal noch im Winter grillen. Oder Weihnachten feiern mit geschmücktem Tannenbaum - im November. Manchmal sind die letzten Wünsche todkranker Menschen einfach zu erfüllen. Manchmal bedeuten sie aber auch einen größeren Aufwand, vor allem finanziell.

Petra Brackmann, Leiterin des Hospizes Zugvogel in Sulingen, kann aus dem Jahr nach der Eröffnung 2018 einige Geschichten von letzten Wünschen erzählen. Zu Besuch ist Donnerstag das Ehepaar Hannelore und Gerard Meindertsma aus Kirchdorf, mit einem Scheck über 10.000 Euro. Gäbe es bereits die Option, in einen Förderverein einzutreten - Meindertsma hätte wohl gleich die Mitgliedschaft unterschrieben. Das Paar unterstütze seit langem die Kinderkrebshilfe, in diesem Jahr wollten sie zudem das Hospiz bedenken. 

Geldgeschenke zum 20-jährigen Bestehen und Gelder, die statt Firmengeschenken gesammelt wurden, stockte Gerard Meindertsma privat auf. Eine Spende, die Petra Brackmann sehr willkommen ist: 95 Prozent der Hospiz-Kosten werden getragen - aber fünf Prozent müssen durch Spenden aufgebracht werden. Meindertsma möchte die Summe wissen: „60.000 Euro sind es jährlich“, erklärt Joachim von der Osten, Vorsitzender der Trägergesellschaft. 

Brackmann ist dankbar für die Aufmerksamkeit, die dem Hospiz bisher zuteil wird. Angefangen bei allen an Planung und Bau Beteiligten über das Team bis zu den Palliativmedizinern. Sie haben für die Menschen einen sicheren Hafen geschaffen, mit acht Plätzen. Die brennende Kerze am Eingang leuchtet ihnen jedoch nicht her, sondern verabschiedet sie auf eine letzte Reise. Wie am Donnerstag.

sis

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