SPD-Stadtratsfraktion fordert Verwaltung zum Handeln auf

Einsatz für E-Mobilität

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Mediengruppe Kreiszeitung

Sulingen - Die Mitglieder der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sulingen setzen auf E-Mobilität. Zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am heutigen Donnerstag bringen die Sozialdemokraten einen Antrag in die Beratungen der politischen Gremien ein, nach dem die Verwaltung beauftragt werden soll, im Mittelzentrum eine öffentliche „Tankstelle“ für Elektrofahrzeuge einzurichten.

Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es laut Mitteilung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Elisabeth Wamhoff zunächst noch der Klärung von Kosten, Standort, möglichen Kooperationspartnern beziehungsweise Möglichkeiten der finanziellen Förderung.

Die Antragsbegründung: Für Sulingen, 2007 von Eurosolar als „Solarstadt“ ausgezeichnet, biete es sich an, Gedanken und Aktivitäten des Einsatzes alternativer Energien zu nutzen. Insbesondere im ländlich strukturierten Gebieten dürften diese Ansätze nicht vernachlässigt werden. Für E-Mobilität sei ein gut ausgebautes Netz von „Stromtankstellen“ Grundvoraussetzung.

Laut Recherchen der Sulinger Sozialdemokraten verfügen die Nachbarstädte Diepholz und Nienburg bereits über E-Tankstellen. Die Internetplattform „e-tankstellen-finder.com“ weist die nächsten öffentlichen E-Zapfsäulen in Rahden, Linsburg (östlich von Nienburg) und Weyhe aus, die Plattform „Chargemap.com“ mit der von Solare Energie Technik Hartmut Wagner sogar eine in Sulingen. Hartmut Wagner: „Die Leute, die die Ladestation im SUN-Park nutzen wollen, melden sich meistens an.“ Rund um die Uhr sei die Station nicht zugänglich. Das gilt auch für die am Seniorenhaus am Park, die vom „Ambulanten Plegedienst Beneke“ betrieben wird. Geschäftsführer Jörn Beneke: „Die Unterhaltung unserer drei Elektrofahrzeuge und die der Ladestation werden durch das Projekt ‚Modellregion Elektromobilität‘ der Metropolregion Oldenburg/Bremen unterstützt.“

Ziel des Projektes ist die Schaffung von Infrastruktur für die Nutzung von Elektrofahrzeugen. „Deshalb machen wir sie bei Bedarf auch öffentlich zugänglich.“

Der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Sulingen schwebt laut Wamhoff die Schaffung einer rund um die Uhr zugänglichen E-Tankstelle vor. Hauptnutzer könnten private Endnutzer, damit auch Berufspendler, Unternehmen und kommunale Einrichtungen sein. „Eine örtliche E-Tankstelle könnte ein wichtiges Argument für die Anschaffung eines E-Autos werden“, so Wamhoff. „Zumal in der Stadt Sulingen die Gewinnung und Nutzung alternativer Energien eine feste Größe ist.“

Die neun Sozialdemokraten im Rat der Stadt Sulingen setzen laut Elisabeth Wamhoff zum Zweck der Fortbewegung auf vier Rädern übrigens auf den Einsatz von Diesel- beziehungsweise Otto-Motoren. Was nicht ist, kann ja noch werden.

oti

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