Pfleger und Kundin betroffen / Tests von weiteren Kontaktpersonen fallen negativ aus

Sozialstation Sulinger Land bestätigt Covid-19-Fälle

Sulingen – Die Corona-Pandemie macht auch vor den Türen der Sozialstation Sulinger Land nicht halt: Eine Kundin und ein Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes der Diakonie sind an Covid-19 erkrankt.

Die Kundin aus Sulingen war am 1. November wegen Knieschmerzen und ohne Corona-Symptome ins Krankenhaus eingeliefert worden und dort routinemäßig auf das Virus getestet – positiv.

Das Gesundheitsamt hatte nach dem Ergebnis eine sofortige Quarantäne für ihr Umfeld angeordnet, so auch für die drei Mitarbeiter des Pflegedienstes, die mit ihr in Kontakt standen; ein Pfleger wurde positiv getestet, die anderen beiden negativ.

Die Versorgung der rund 200 Kunden sei in vollem Umfang gewährleistet gewesen, sagte Gunnar Schulz-Achelis, Pressesprecher der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser: „Die gegenseitige Vertretung in Urlaubs- und Krankheitszeiten ist für das Personal nichts Neues. Notfalls können wir auf die Unterstützung anderer Einrichtungen des Regionalverbunds zurückgreifen, aber das war aktuell nicht nötig.“

„Wir bemühen uns um schnellstmögliche Klarheit“, hieß es aus den Reihen des Vorstands.

Am Montag wurden alle 27 Pflegekräfte der Sozialstation von Dr. Olga Eswein auf das Virus getestet. „Das ist nicht vorgeschrieben, aber die Gesundheit der Mitarbeitenden und unserer Kunden steht für uns an oberster Stelle“, versicherte Dagmar Brusermann, Theologischer Vorstand der Diakonischen Altenhilfe Leine-Mittelweser. Die Ergebnisse sollen am Mittwoch vorliegen.

Das mit dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzept von Scarlett Bredemeier, Qualitätsbeauftragte im Gesamtunternehmen, habe sich bewährt, betonte Gunnar Schulz-Achelis. Nach den aktuellen Fällen versuche man, die persönlichen Kontakte unter den Kollegen weiter zu minimieren, die Übergaben erfolgten weitgehend auf elektronischem Wege. Alle Mitarbeiter tragen ab sofort außerdem FFP-2-Masken statt eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes.

Ob die Möglichkeit besteht, Kunden und Personal in regelmäßigen Abständen auf Corona zu testen? Gunnar Schulz-Achelis: „Das würden wir am liebsten tun, aber die Kapazitäten sind begrenzt. Wir verfügen im gesamten Regionalverbund nur über 2 000 Tests. Für Notfälle. Wie jetzt in Sulingen.“  mks

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