Sozialdemokraten bringen Ergänzungsantrag ein

Ferienbetreuung für Schulkinder: SPD formuliert Forderungen

Sulingen - Montag hatten sich die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Soziales und Jugend des Rates der Stadt Sulingen dafür ausgesprochen, ab Herbst dieses Jahres neben der in den Sommer- auch weiter in den Herbst- und Osterferien Betreuung für Schulkinder anzubieten; in der Form einer Beschlussempfehlung an die Beigeordneten des Verwaltungsausschusses (wir berichteten). Angekündigt hatten die Vertreter der Fraktionen bereits in öffentlicher Sitzung am Montag, dass sie den Beigeordneten für ihre Beratungen weitergehende Änderungsanträge mit auf den Weg geben wollen. Die tagen am Donnerstag, 8. Februar – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Sozialdemokraten im Rat haben ihre Zusatzforderungen Bürgermeister Dirk Rauschkolb bereits auf den Tisch gelegt. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Elisabeth Wamhoff spricht von „Ergänzungen zur Beschlussempfehlung“. Sie und ihre Fraktionskollegen fordern die Einführung eines Geschwisterrabattes, das Angebot von Mittagverpflegung, dessen Kosten durch die Eltern zu tragen sei, und die Berücksichtigung von nicht Deutsch sprechenden Eltern im Marketing.

Des Weiteren wollen Wamhoff und Co. den Verwaltungsmitarbeitern für den Vorbereitungsprozess das Erarbeiten von Handlungsgrundsätzen bei etwaigen familiären Notlagen der möglichen Angebotsnutzer und bei Überbelegung mit in die Agenda schreiben.

Im September hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt die Betreuung für Schulkinder in städtischen Einrichtungen während der Oster- und Herbstferien gecancelt; nach mehrheitlicher Empfehlung der Mitglieder des Ausschusses für Schule, Soziales und Jugend. Die hatten dann während der Haushaltsberatungen im Dezember schon Bereitschaft signalisiert, zurückzurudern.

Optimierte Abstimmung bei den Zeiten

Für 2018 sieht das neue Konzept neben dem Betreuungsangebot in den Sommerferien (an Werktagen vom 9. bis einschließlich 27. Juli) auch eins in der zweiten Woche der Herbstferien (8. bis 12. Oktober) vor. Trägt der Verwaltungsausschuss die Beschlussempfehlung des Fachausschusses mit, bietet die Stadt Sulingen ab 2019 auch zu Ostern wieder Ferienbetreuung an.

Optimiert wird demnach in Zukunft die Abstimmung mit den Schließungszeiten der Kindertagesstätten und die Betreuungszeiten an den jeweiligen Tagen. Die sind im Konzeptentwurf von ursprünglich 7.30 bis 12.30 Uhr auf jetzt 7.30 Uhr bis 15 Uhr ausgedehnt. Einher geht damit auch ein Vorschlag der Verwaltung auf Anhebung der Gebühren: 15 Euro (statt bisher sechs Euro) will die Verwaltung zukünftig pro Betreuungstag berechnen.

Zustande kommt die Ferienbetreuung, wenn mindestens fünf Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren angemeldet werden; verbindlich.

Die Beratungen über die Einführung eines Geschwisterrabattes hatte während der Ausschusssitzung am Montag CDU-Ratsmitglied Patrick Bade angestoßen, SPD-Ratsfrau Anja Mundt den Ball dann weitergespielt. Die Formulare für die Bedarfsermittlung mehrsprachig zu gestalten, hatte Heiko Reese, Leiter der Grundschule Sulingen, in der öffentlichen Sitzung vorgeschlagen. 

oti

Rubriklistenbild: © Köhnken

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