Zahlreiche Paten kümmern sich

Sorgenkind „Tante Elli“ im Sulinger Tierheim Lindern ist „über den Berg“

Pfleger Jascha Piephans kniet neben Hündin „Tante Elli“ im Hof des Tierheims Lindern.
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Von Pfleger Jascha Piephans lässt sich „Tante Elli“ streicheln.

Lindern – Als Sorgenkind bezeichnete Christine Nordenholz vom Tierschutzverein Sulingen und Umgebung die Hündin „Tante Elli“, als sie Anfang April im Tierheim Lindern aufgenommen wurde. Das hat sich geändert: „Sie ist über den Berg, jetzt muss es weiter nach oben gehen.“

Verletzt, abgemagert und verängstigt – in diesem jämmerlichen Zustand begegnete die Hündin den Helfern, doch das hat sich deutlich gebessert: „Sie hat gut zugelegt“, bestätigt Marita Görges, Vorsitzende des Tierschutzvereins. Die notwendigen Operationen habe sie gut überstanden, und jetzt seien nur noch kleinere Eingriffe und Medikamente nötig.

Auch ihr Verhalten habe sich verändert: „Sie wird manchmal schon ein bisschen albern.“ Von den anderen Hunden schaue sie sich viel ab, etwa das Herumkullern eines Balls, aber aufgrund ihrer Größe begegneten ihr die anderen Vierbeiner mit Respekt. „Sie ist aber eine ganz Liebe und wird nicht aggressiv“, betont Christine Nordenholz.

Großes Dankeschön an die zahlreichen Paten

Mit Menschen habe sie aber nach wie vor große Probleme, sagt Marita Görges: „Nur ein, zwei Pfleger dürfen sie überhaupt anfassen.“ Ansonsten sei sie aber ganz entspannt, sei sehr interessiert und untersuche alles. Dabei helfe auch, dass sie im Tierheim nun einen eigenen Bereich erhalten habe, von dem aus sie alles mitbekomme, was passiere.

„Ein ganz großes Dankeschön“ gehe aber an die vielen Paten und Unterstützer, die „Tante Elli“ mit Geld-, Sach- und Futterspenden unterstützten oder sie besuchten, betont die Vorsitzende, und Christine Nordenholz fügt hinzu: „Sie hat alle Herzen erobert.“

Vermittlung an Familie noch in weiter Ferne

Die nächste Aufgabe werde nun sein, sie ganz langsam an eine Leine und an Spaziergänge zu gewöhnen, damit sie Bewegung bekomme. Das gehe man ganz entspannt an, an eine Vermittlung der Hündin sei noch nicht zu denken, aber sie freue sich auch über Besuch. „Sie hat jetzt spürbar Freude am Leben“, stellt Marita Görges fest, „aber man muss ihr noch ganz viel Zeit lassen.“

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