Neue Kita der Lebenshilfe in Sulingen soll im Frühjahr 2021 fertig werden

Sogar „Restaurant“ ist eingeplant

Noch ist wenig zu sehen auf der Baustelle der Kindertagesstätte in direkter Nachbarschaft zum inklusiven Wohnprojekt.
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Noch ist wenig zu sehen auf der Baustelle der Kindertagesstätte in direkter Nachbarschaft zum inklusiven Wohnprojekt.

Sulingen – Kaum sind die Wohnungen im inklusiven Wohnprojekt der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz am Schwafördener Weg in Sulingen bezogen, ist auf dem Nachbargrundstück schon die nächste Baustelle eingerichtet worden: Hier entsteht eine neue Kindertagesstätte der Lebenshilfe für eine Kindergarten- und eine Krippengruppe.

Laut Anja Mundt, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit der Lebenshilfe, werde aktuell das Grundstück vorbereitet, der Boden eingeebnet und vermessen, bevor die Ausmaße des Gebäudes abgesteckt und die Leitungen verlegt würden. In Kürze werde dann die Betondecke gegossen.

Investitionsvolumen rund 1,1 Millionen Euro

Für die Lebenshilfe als Bauherrin betreut Facility Managerin Katrin Kinner das Projekt, dessen Ausführung als Generalunternehmen die „Casa Baubetreuung“ übernommen hat. Das Investitionsvolumen beziffert Anja Mundt auf 1,1 Millionen Euro, und im Frühjahr 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Geplant ist ein eingeschossiges, barrierefreies Gebäude. Vom großen Foyer aus, das auch als Spielbereich genutzt werden kann, sind die Räume der beiden Gruppen zu erreichen. Für die Krippe sehen die Pläne einen Hauptraum sowie einen Schlafraum und einen Essensraum vor. Die Kindergartengruppe erhält einen Hauptraum und einen Nebenraum, der als Ausweichraum oder zum Einnehmen der Mahlzeiten genutzt werden kann. An die Gruppenräume grenzt jeweils ein eigener, altersgemäß ausgestatteter Waschraum an.

Ein großer Mehrzweckbereich steht unter anderem für Bewegungsangebote zur Verfügung, ergänzt wird er durch einen Raum, in dem beispielsweise Therapien angeboten werden können. Die Besonderheit des Gebäudes werde das gemeinsame „Kinderrestaurant“ sein, kündigt Anja Mundt an. Hier können die Kinder essen, sofern sie das nicht in ihren jeweiligen Gruppen tun wollen. Das Restaurant ist an die Küche angegliedert und über das Foyer zu erreichen.

Das Grundstück, auf dem die Kindertagesstätte entsteht, ist 1 720 Quadratmeter groß. Das Gebäude umfasst eine Fläche von rund 500 Quadratmetern, und die beiden voneinander getrennten Außenbereiche für Kindergarten- und Krippengruppe messen jeweils etwa 500 Quadratmeter.

Nach Fertigstellung soll die bisher noch an der Straße Gosewehr ansässige Krippengruppe „Goseküken“ mit 15 Plätzen hier einziehen. Neu eingerichtet wird die Kindergartengruppe: Sie werde Platz bieten für bis zu 25 Kinder, wobei zu berücksichtigen sei, ob es eine Regel- oder eine Integrationsgruppe wird, erläutert Anja Mundt. Eine Regelgruppe könne 25 Kinder aufnehmen, bei einer Integrationsgruppe seien es 18. Für die neue Gruppe wird auch der Kreis der Mitarbeiter erweitert: ��Das zusätzliche Personal hängt von der Gruppe ab, insgesamt kann man von drei Mitarbeiterinnen ausgehen.“

Bei zwei benachbarten Einrichtungen der Lebenshilfe liegt die Frage nahe: Gibt es schon Überlegungen für gemeinsame Aktivitäten? „Wir gehen von Synergien aus, aber die Kindertagesstätte muss sich erst mal finden und es wird auch eine neue Konzeption geben“, sagt Mundt.

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