Senioreneinrichtung „Haus am Suletal“: 80 Bewohner ziehen um

Stress? Keine Spur!

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Lagebesprechung: Joachim von der Osten, Martina Oltmann, Gisela Wegner, Claus-Henning Bruns, Hanna Albers, Cluadia Pape und Gudrun Focke (v.l.).

Sulingen - Von Umzugsstress keine Spur: „Trotz allem, es macht Spaß“, sagt Gisela Wegner. „Wir freuen uns auf das Neue.“ Wegner ist Wohnbereichsleiterin in Diensten der Senioreneinrichtung „Haus am Suletal“ an der Memelstraße in Sulingen. Aktuell beginnen ihre Arbeitstage morgens um 6 Uhr und enden selten vor 18 Uhr. „Wenigen Kollegen geht es anders“, sagt sie. Etwa 80 Bewohner der Einrichtung werden derzeit umquartiert, vom sanierungsbedürftigen Nordflügel in die neuen Seniorenwohnungen, die die „casa Baubetreuung“ südlich des jüdischen Friedhofes hat errichten lassen. Joachim von der Osten mit Blick auf den Nordflügel: „Im Dezember kommt dann die Abrissbirne.“

Die „casa“-Seniorenwohnungen sollen den Bewohnern des „Hauses am Suletal“ für bis zu zwei Jahren als Übergangslösung dienen. Der Nordflügel macht einem Neubau Platz (wir berichteten).

Von der Osten für die Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser, Träger der Senioreneinrichtung: „Wir sind voll im Plan.“ Mit dem ersten Spatenstich rechnet er für Februar, „vielleicht wird es auch Anfang März.“ Architekt Jürgen Sendler von der Immobilien- und Servicegesellschaft Himmelsthür, die die Planungen für den Neubau verantwortet, war da während der Bauvorstellung schon konkreter geworden: „Im Februar kommenden Jahres können wir dann mit dem Arbeiten zum Neubau beginnen.“ Spätestens Ende des Jahres 2017 sollen die neuen Räume bezugsfertig sein.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioreneinrichtung, nicht nur Gisela Wegner, haben sich mit dem Projekt längst arrangiert.

Wohnbereichsweise ziehen die Bewohner des Nordflügels in die drei „casa“-Bauten: „Unser ‚Fischteich‘ ist bereits drüben“, sagt Pflegedienstleiterin Hanna Albers. „Mit jedem Bett, jedem Schrank und jedem Bewohner“, ergänzt Stellvertreterin Gudrun Focke und zeigt auf die Mitarbeiter der Spedition Göllner aus Nienburg, die in dem mittleren der drei „casa“-Bauten ein und aus gehen. „Aktuell zieht der ‚Blumenweg‘ um, nächste Woche dann noch die ‚Gartenstraße‘.“ Hauswirtschaftsleiterin Claudia Pape nickt. Sie ist für die Umsetzung des neuen Hausgemeinschaftskonzeptes der Einrichtung zuständig: „Unsere Bewohner werden zukünftig in den Wohnbereichen verpflegt; nicht mehr im Speisesaal.“ „Schon mit Blick auf den Neubau“, erklärt Joachim von der Osten.

Begonnen hatten die Umzugsarbeiten schon Mitte des Monats. Am 15. Oktober hatten Verwaltungsleiterin Martina Oltmann und Team die Bürocontainer bezogen, in denen sie in den nächsten Monaten residieren.

Einrichtungsleiter Claus-Henning Bruns wirkt zufrieden: „Bisher läuft alles ohne Probleme. Ein Verdienst aller Mitarbeiter, die Hand in Hand arbeiten, aber auch der ehrenamtlichen Helfer.“ Hanna Albers: „Sie kommen morgens um acht – und gehen selten von 18 Uhr.“ „Trotz allem, es macht Spaß“, wiederholt Gisela Wegner.

oti

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