Selbsthilfe in Schlahe und Bockhorn

Einwohner bessern „Schleichwege“ aus

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Walter Reinsch (links) und Heinrich Bockhorn beim Füllen der „Gräben“, die entlang der Straßen entstanden.

Klein Lessen - Die Sperrung der Bundesstraße 61 für deren Sanierung hat tiefe Gräben im Wegeseitenraum der Nebenstraßen hinterlassen, die als „Schleichwege“ genutzt wurden. So auch in den Ortschaften Schlahe und Bockhorn des Sulinger Ortsteils Klein Lessen: „Einwohner versuchen jetzt selbst, die Schäden zu beseitigen“, teilte am Dienstag Ortsbürgermeister Heinz Riedemann mit.

„Ich habe mit Gerard Meindertsma von der Firma ‚Westwind‘ gesprochen, deren Fahrzeuge – was sie auch durften – dort gefahren sind, ob er bereit wäre, Material zur Verfügung zu stellen. Er hat dankenswerter Weise 50 Tonnen Schotter gesponsert.“ Bereits seit einigen Tagen nutzen sechs Mann der Dorfgemeinschaft Schlahe-Bockhorn um Walter Reinsch das trockene Wetter, um die Wegeseitenräume instand zu setzen, so auch am Dienstag. Zu den 50 Tonnen von der „Westwind“ steuerte das Tiefbauunternehmen Koldewei 50 weitere an Fräsgut bei, die von der B61 stammen, „und ‚ExxonMobil‘ will auch 50 Tonnen aufbringen“, berichtet Reinsch. „Das wird nicht reichen, 180 Tonnen werden da reingehen.“

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