Türkisch-islamische Gemeinde will friedlich miteinander Leben

Schweinefuß vor Sulinger Moschee

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Dieser Schweinefuß wurde in Sulingen gefunden. 

Sulingen - Von Sylvia Wendt. Es ist der 13-jährige Abdul-Kader Kortak, der ihn findet. Nach dem Gebet um 19 Uhr am Samstagabend in der Moschee an der Lindenstraße in Sulingen sieht er das Teil auf einem Auto, das direkt vor der Moschee parkt, aber keinem der Gemeindemitglieder gehört. Jemand hat einen eingepackten Schweinefuß vor der Sulinger Moschee deponiert.

Das Gebäude dient der türkisch-islamischen Gemeinde seit 1989 als Moschee, Mitglieder aus 70 Familien kommen hier regelmäßig zusammen. Zudem dient sie vielen der Flüchtlinge als eine der ersten Anlaufstationen, denn der Vorbeter spricht ihre Sprache: Arabisch. Der Vorfall am Samstagabend bleibt nicht ohne Konsequenzen: Necdet Sen, Vize-Gemeindeleiter, ruft die Polizei und erstattet „Anzeige gegen Unbekannt“.

Die Videokamera im Eingangsbereich hat den oder die Täter nicht gefilmt. So bleibt nur die Hoffnung auf Zeugen, die Hinweise an die Polizei Sulingen (Telefon 0 42 71 / 94 90) geben können.

Das friedliche Miteinander wolle man auch weiterhin leben, so lautet die einhellige Meinung in der türkisch-islamischen Gemeinde.

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