Schulkonzert des Gymnasiums

Im „Universum der Musik“

150 Schülerinnen und Schüler boten ein kurzweiliges, dreieinhalbstündiges Programm. Knapp 20 sorgten für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen. - Foto: Kurth-Schumacher

Sulingen - „Verzeihen sie Fehler und abweichenden Musikgeschmack“, appellierte Georg Biermann an die Gäste, die sich am Donnerstagabend zum Schulkonzert im Theater des Gymnasiums eingefunden hatten.

Die Traditionsveranstaltung lebe von der Vielfalt der Beiträge aus dem „unermesslich reichen Universum der Musik“, erklärte der Fachschaftsleiter. Die Bläserklasse des 6. Jahrgangs macht unter der Leitung von Georg Biermann den Auftakt mit dem Marsch „School Spirit“, das Orchester (Leitung: Marc-Stephan Thews) folgte unter anderem mit einer musikalischen Hommage an die Band „Queen“. 

Beteiligt am Konzert waren außerdem die Rockband AG „Frontbeat“ und die Bigband (Leitung: Georg Biermann), der Chor (Leitung: Gabi Steinhausen), der „ErNi-Musikkurs“ (Leitung: Marc-Stephan Thews) sowie die Tanz-AG 1 (Leitung: Gabi Steinhausen). Darüber hinaus setzten zahlreiche kleinere Ensembles und Solisten instrumental und gesanglich Höhepunkte. Stellvertretend nannten die Musikpädagogen Gabriel Franz (Klavier), der hochprofessionell die „Nocturne“ von Frédéric Chopin präsentierte.

Die Akteure hatten sich ein halbes Jahr lang auf das Konzert vorbereitet, der „Endspurt“ erfolgte Ende Januar im Rahmen einer viertägigen Musikfreizeit in Hitzacker. Georg Biermann, Dr. Sven Ehlers, Liga Kravale-Michelson, Gabi Steinhausen und Marc-Stephan Thews haben dort die Programmauswahl getroffen. „Wir hätten mit den Beiträgen fünf Stunden Konzert bestreiten können, daher mussten wir leider einige Beiträge streichen“, bedauerte Gabi Steinhausen.

Dreieinhalbstündiges Programm mit Kurzweil

150 Schülerinnen und Schüler boten ein kurzweiliges, dreieinhalbstündiges Programm. Knapp 20 sorgten für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen. Das Publikum wusste auch ihr Engagement zu schätzen und honorierte besonders schnelle Umbauten sporadisch mit einem Extra-Applaus. Ob Sänger, Instrumentalist, Bühnenarbeiter oder Beleuchter: „Jeder Einzelne ist elementar am Erfolg der Veranstaltung beteiligt“, hatte Georg Biermann eingangs betont.

Beeindruckend war die Leidenschaft, mit der sich die Schüler in wechselnden Konstellationen den jeweiligen Projekten widmeten. Stücke aus der klassischen Musikliteratur, rockige Chart-Hits, aber auch Werke jenseits des Mainstreams wie George Gershwins „Summertime“ oder die schwierigen Gesangs- und Instrumentalparts der Songs aus dem Musical „Knickerbocker Holiday“ von Kurt Weill meisterten Chor und Band souverän.

Nicht nur die Schüler der Oberstufe wussten zu begeistern. Die Musikpädagogen freuten sich über talentierten Nachwuchs aus den jüngeren Jahrgängen. Einige Schüler standen am Donnerstag erstmals auf der Bühne. Eine der „Neuentdeckungen“ war der elfjährige Jannis Häbel (Schlagzeug), der nicht nur herzlichen Beifall vom Publikum einheimste, sondern auch ein anerkennendes Schulterklopfen von „Star-Violinist“ Jan Bockhop aus dem 12. Jahrgang.

mks

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