Kai Ripke übernimmt Präsidentschaft des Lions Clubs Sulinger Land von Lars Jantzon

Schlechte Zeiten für langfristige Pläne

Haben den Wechsel an der Spitze des Lions Clubs Sulinger Land vollzogen: Präsident Kai Ripke (links) und Pastpräsident Lars Jantzon.
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Haben den Wechsel an der Spitze des Lions Clubs Sulinger Land vollzogen: Präsident Kai Ripke (links) und Pastpräsident Lars Jantzon.
  • Harald Bartels
    vonHarald Bartels
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Sulingen – Kai Ripke übernahm Anfang des Monats planmäßig die Präsidentschaft des Lions Clubs Sulinger Land von Lars Jantzon – im Rahmen des ersten Clubtreffens nach der coronabedingten Zwangspause. Mit dem Wechsel wurden auch die Weichen für die Zukunft gestellt: Als neuer erster Vizepräsident wird Heiko Richter in einem Jahr die Präsidentschaft übernehmen, neuer zweiter Vizepräsident wurde Marcus Thannhäuser.

Die Clubabende online, als Videokonferenz, seien eine „völlig neue Erfahrung“ gewesen, berichtet Ripke, „aber es war gut, auf diesem Wege alle mal wiederzusehen und sich über die Corona-Erfahrungen auszutauschen.“

Jeder Lions-Präsident wähle sich für seine Präsidentschaft ein Motto, und seines laute: „Gemeinsam aktiv für andere“. Wie es unter den momentanen Umständen mit Aktivitäten aussieht, sei aber noch nicht klar. Der Bücherbasar der Lions im „Taff“ ist seit Juni wieder an jedem ersten Samstag im Monat geöffnet, und der Club hoffe, nach der Apfelernte Ende August oder Anfang September wieder mosten zu können. Das Benefizkonzert mit Reinhold Beckmann und Band sei für den 20. November geplant: „Wir können nur hoffen, dass es stattfindet, damit wir wieder Projekte unterstützen können. Wir können nichts langfristig planen außer den Standardsachen – wir gucken von Verordnung zu Verordnung.“ Der Club sei allerdings auch nicht untätig gewesen, ergänzt Lars Jantzon. Mit den Helfern der Sulinger Tafel gebe es regelmäßig Kontakt, man stehe als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn etwas benötigt wird. Im Frühjahr sei die Internetplattform „Ausschwärmen“ ins Leben gerufen worden, um Anbieter von Hilfe und Hilfesuchende in der Corona-Krise miteinander in Kontakt zu bringen. Der Erfolg sei allerdings überschaubar gewesen: „Es gab reichlich Hilfsangebote, aber kaum Nachfrage nach Hilfe.“ Das wiederum sieht Ripke positiv: „Es zeugt davon, dass das Miteinander hier noch funktioniert.“

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